Das Recht zu wählen, essentiell und gefährdet.

Weltkarte mit unserer Reiseroute

Wenn wir uns in der Welt umsehen, sehen wir einige marginalisierte Gruppen – worunter mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung fällt – deren Rechte von antidemokratischen Kräften beschnitten werden. 

Immer noch müssen wir unser Recht auf Selbstbestimmung, auf Freiheit oder Bildung mit Zähnen und Klauen, mit Geist und Durchhaltevermögen erstreiten und verteidigen.

Die aktuelle Lage in den letzten Monaten zeigte einmal mehr deutlich, wie leicht es rechten, überwiegend männlichen Regierungen fällt, Gesetze zu erlassen, die die bloße Existenz von Frauen des Landes einschneidend verändert oder gar gefährdet. 

Wir müssen immer laut und wachsam bleiben, denn das, was unsere Mütter für uns einst erstritten haben, ist leider nicht in Stein gemeißelt. Es reicht eine Unterschrift von einem ausreichend machtvollen Mann und unser ganzes Leben steht kopf.

Heute vor 102 Jahren wählten die Frauen in Deutschland zum ersten Mal frei, geheim und demokratisch. 

Zu diesem Jubiläum startet am 21.01.2021 unsere zweite Literarische Weltreise! Bis einschließlich zum Weltfrauentag 2021 sind wir in der Weltgeschichte unterwegs und besuchen montags und donnerstags Autorinnen im Gestern und Heute in ihren Heimatländern.

Dürfen Frauen in diesen Ländern wählen? Und wenn ja, seit wann?

Wir beginnen in Finnland, reisen weiter nach Slowenien, Bosnien und Herzegowina und Griechenland. Von da aus geht es nach Nigeria, in den Sudan, nach Bahrain und Usbekistan. Wir springen weiter nach Indien und schließlich Südkorea, ehe wir nach Kanada fliegen und dann nach Grönland, bevor wir in Schottland unsere letzte Station erreichen.

Am Montag, 8.03.2021, dem Weltfrauentag sind wir wieder »zuhause« und sinnieren über diese Rundreise nach.

Ein Beitrag von Claudi Feldhaus

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