Fragefreitag: Wie leicht oder schwer fallen dir Kampfszenen?

Kampfszenen werden von den einen Autoren als leichte Fingerübung betrachtet, von den anderen als schwierige Szenen, die viel Aufwand kosten. Wie unsere Nornen zu Kampfszenen stehen, liest du in unserem Fragefreitag zu diesem Thema. Wie leicht fallen dir Kampfszenen? Nutze den Hashtag #NornenFragefreitag und lass es uns wissen!

Autoren Urlaub

Karin (E.) Novotny alias EmmaN: Hmm, gute Frage. Derweil hab ich keine definitiven Kampfszenen mit drin. Wohl aber „tätliche Auseinandersetzungen“ – zählt das auch? Naja, ist schwierig. Zu viele Beschreibungen, wer genau wo was macht halten die Action auf. Aber andererseits soll der Leser ja „im Bilde sein“. Na, wenn ich da Hilfe brauche, lese ich nach bei Kartin Ils.

June Is: Da ich keine epische Fantasy bisher schreibe … okay, ich habe in einer Story eine Zauberkampfszene am Strand drin. Mit Drachen. Die kam ganz gut an. Generell mag ich lieber Action denn Stagnation, muss aber nicht immer Kampf mit Schwertern sein. Menschen, die gegen oder mit sich selbst kämpfen habe ich jedoch einige.

cazze: Mir fallen Kampfszenen eher schwer, weil ich ein friedliebender Mensch bin. Charaktere umbringen geht aber wieder. 😉

Katherina Uschachov aka Evanesca: Leichter als Liebesszenen. Es läuft auf Aktion und Reaktion hinaus und auf möglichst plastische Beschreibungen dessen, wie Körper darauf reagieren, beschädigt zu werden. Meist kämpfen bei mir Vampire. Oder Magier*innen. Da kommt noch das Beschreiben des Einsatzes der Kräfte hinzu. Mache ich eigentlich sehr gerne.

Diandra Linnemann: Alles, was mit schneller Action zu tun hat, fällt mir schwer – ich finde, ich kann es einfach nicht ausreichend rasch beschreiben, und der Leser hinkt in der Zeit immer hinterher. Außerdem finde ich es schwierig, etwas so Chaotisches wie einen Kampf strukturiert wiederzugeben.

Sarah König: Mittlerweile gehen die ganz gut. Ich hatte zu Anfang das Problem aus zu großer Ferne zu berichten – da passt dann das Tempo nicht, man kriegt nicht genug mit. Genauso wenn man zu nah dran schreibt. Mittlerweile habe ich die für mich passende Entfernung zum Geschehen gefunden und hoffe, dass meine LeserInnen das auch so sehen.

Laura Kier: Schwer. Ich halte sie so kurz wie möglich. Das liegt aber auch daran, dass ich wenig Interesse daran habe, ausgedehnte Kampfszenen zu lesen. Ich hatte schon Bücher mit Seiten voller Kampfszenen, die mögen gut gewesen sein, aber nicht mein Ding. Oft steht auch die Handlung in diesen Szenen still und das mag ich nicht.

Grumpy Moon: Schwierig. Das fängt schon da an, dass ich nicht weiß, wie bestimmte Angriffe heißen oder am besten zu beschreiben sind, und endet dort, dass so etwas einfach viel interessanter anzusehen ist als zu lesen.

Nike Leonard: Kampf- und Actionszenen zu schreiben, finde ich vergleichsweise einfach, so lange ich mich auf die Empfindungen der Beteiligten konzentrieren kann. Schwierig wird es erst, wenn ich zwischendrin irgendwelche Handlungen erklären muss, weil dadurch immer Tempo verloren geht.

Jana Jeworreck: Ich liebe Kampfszenen. Dabei geht es bei mir weniger um den reinen Schlagabtausch, sondern um die Gedanken und Wahrnehmungen der Figuren. Auch bei epischen Schlachtszenen bleibe ich meist an einer Figur dran, da es intensiver ist ihren Blickwinkel des Geschehens zu beschreiben.

Irina Christmann: Bis jetzt habe ich keine gebraucht, dafür gibt es andere Herausforderungen. Zur Zeit enthält meine Playlist jedoch diverse Szenen aus Star Wars …

Anna Weydt: Kampfszenen kriege ich super hin, sogar wesentlich besser als Liebesszenen. Mir gefällt das Rasante und das Adrenalin, das man während des Schreibens an den Leser bringen muss. Daher: Kampfszenen gehen immer.

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