Fragefreitag: Gibt es Tropes, die du selbst zu häufig verwendest?

Es gibt viele Tropes, die einem beim lesen auch schnell auffallen, vor allem wenn man darauf achtet. Der/die Auserwählte, der/die dunkle Herrscher:in, Erführungen etc. Die Liste ist endlos. Aber wie sieht das bei euren eigenen Werken aus? Gibt es Tropes, die ihr zu häufig verwendet? Erzählt uns davon im #Nornenfragefreitag!

Die Schreibfeder der Nornen

Katrin Ils: Über die eigenen Texte ist das immer etwas schwer zu sagen. Meine Protagonistinnen sind alle Antiheldinnen, was bei Fantasy mittlerweile schon sehr typisch ist, quasi die populäre Gegenbewegung zum strahlenden Auserwählten. Ich empfinde es aber nicht als „zu häufig“ *g*

Grumpy Moon: Entführungen. Ich weiß nicht, warum, aber schon als Kind fand ich es faszinierend, dass einer von den Guten entführt und von den anderen Guten gerettet werden muss (oder irgendwie selbst entkommt). Ich tröste mich damit, dass das Opfer wenigstens nicht jedes Mal eine Frau ist.

Diandra Linnemann: Meinen Charakteren wird häufig schlecht, und die werden immer mal wieder bewusstlos. Dabei sollten die eigentlich gar nicht so zimperlich sein. Ich arbeite dran. ^^

Anne Zandt: Ich fürchte da verstecken sich doch einige Tropes in meinen Geschichten. Ich verwende sie nicht immer so wie bekannt, breche sie also auf, aber vorhanden sind sie trotzdem. Auch wenn ich neben „tote Mutter“ grade keine benennen kann.

Odine Raven: Meine Heldinnen trinken auffällig häufig ein Glas Rotwein. Oder auch zwei oder drei. Vielleicht weil ich aus einer Weinbaugegend stamme und damit aufgewachsen bin. Und sie sind oft frisch entliebt und single. Auch darin mag der Rotweinkonsum begründet liegen.

Anna-Birke Lindewind: Lügner. In meiner Geschichte ist nichts und niemand, was er vorgibt zu sein. Außerdem habe ich eine Vorliebe für Geisterschlösser, verschrobene Gespenster und insbesondere Höhlen.

Britta Redweik: Ich bin auch mit im Team Ohnmacht. Bis auf in meinem Erstling meist aus guten Gründen (dort war es schlicht Überforderung, aber hey, immerhin kippt da der MANN um, nicht klischeehaft die Frau) – weil man gerade fast ertrunken ist, oder, weil das Tier in einem die Kontrolle übernimmt und man selbst noch gar nicht weiß, dass es das gibt. Aber vielleicht sollte ich in Zukunft drauf achten, das etwas weniger einzusetzen.

Michaela Harich: Meine Heldinnen sind nicht nur Antiheldinnen, sie sind auch relativ negativ und zynisch. Und sie sind schwer koffeinabhängig, so wie ich. Und ich lass die Kerle immer als Depp da stehen.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments