Fragefreitag: Welche spezifischen Eigenschaften gehören zum Genre Low Fantasy?

Die vielen Genre der Phantastik auseinanderzuhalten und sich alle zu merken, ist gar nicht so einfach. Daher wollen wir der Sache wieder einmal auf den Grund gehen: Was muss bei Low Fantasy unbedingt dabei sein, ohne was gehört eine Geschichte für euch in ein anderes Genre? Erzählt uns von euren Gedanken im #Nornenfragefreitag.

Die Schreibfeder der Nornen

Jasmin Engel: Low Fantasy kann sowohl nahe an einem historischen Roman, als auch an Urban Fantasy sein; wichtig ist, dass der phantastische Anteil eher gering ist und womöglich auch nicht klassisch mit Elfen, Zwergen, Orks etc.

Diandra Linnemann: Wenn ich es richtig verstehe, war Low Fantasy ursprünglich quasi der Groschenroman unter den Fantasygeschichten – abwechslungsreich, actiongeladen, spannend, kurzweilig und mit weniger epischem Hintergrund. Eher schwertschwingende Rächer als tragische Ringträger, sozusagen.

Odine Raven: Der Weltenbau beschränkt sich auf unsere eigene, alltägliche Welt. Also keine magischen Orte oder ganze Mittelerden, sondern grad hier die Straße runter. Da mag tatsächlich ein Faun in der Hecke wohnen und sich mit Gnomen rumschlagen, aber eben in einer uns LeserInnen bekannten Umgebung. Das finde ich eigentlich ziemlich reizvoll.

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