Nornengestöber und Gender

Wir Nornen schreiben nicht nur, wir lesen auch. Immer wieder auch Beiträge zu Feminismus und Gender. Immerhin sind auch wir ein Netzwerk, dass Frauen fördert. Darum geht es auch in der heutigen #Nornestöberrunde um interessante Artikel zu Frauen, Geschlecht und Literatur.

Was ist Gender eigentlich und warum beeinflusst es unser Verständnis von „normal“ wenn wir uns näher damit befassen. Auf Mythomania gibt es dazu einen lesenswerten Beitrag.

Nicht unbekannt ist, dass auch unsere Sprache zeigt, was sich jahrzehntelang als starkes Geschlecht durgesetzt hat. Umso mehr ein Grund für uns Autorinnen, damit umzugehen und neue Wege zu schreiben. Luise F. Pusch hat sich hier über Sexismus in der Sprache ausgelassen.

In diesem Zuge sei auch diese Seite genannt, die sich mit der Darstellung des Verhältnisses zwischen Männern und Frauen in den Medien beschäftigt. Denkt mal darüber nach und haltet die Augen offen.

Und auch in der Fankultur ist männlich und weiblich durchaus differenziert wahrgenommen. Geekgeflüster erklärt, was daran stört und wo das Problem liegt.

Feminismus ist längst nicht gleich Feminismus. Deutschlandfunk enttarnt nur zu gut, dass gerade in der Jugendliteratur, Feminismus zwar genannt, aber selten gelebt wird. Ist die Bezeichnung nur eine hohle Phrase, um Leserinnen zu locken? Auch bei Deutschlandfunk erschienen ist dieser Beitrag über Sexismus im Literaturbetrieb.

Wer selbst einmal spaßeshalber nachschauen will, ob auf Twitter die Follower eher männlich oder weiblich sind, kann dieses Tool ausprobieren. Aber Vorsicht: Proporti erfasst natürlich nicht, wenn jemand kein Geschlecht angegeben hat, sich aber einem zugehörig fühlt und lässt auch für weitere Geschlechter keinen Raum.

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