Fragefreitag: Spielen Jahrenzeiten für euch beim Schreiben eine Rolle?

Der Herbst hat endgültig Einzug gehalten. Die Temperaturen sinken, die Sonne versteckt sich immer öfter hinter Wolken. Hat das Auswirkungen auf euer Schreiben? Habt ihr vielleicht sogar eine Lieblingsjahreszeit oder spielen die Jahreszeiten selbst in euren Geschichten eine Rolle? Verratet es uns im #Nornenfragefreitag.

Anna Kleve: Tja, eigentlich habe ich keine bevorzugte Jahreszeit zum Schreiben, aber in meinen Geschichten spielt gelegentlich eine Jahreszeit eine wichtige Rolle, wenn auch nicht bei allen.

Siiri Saunders: Ich liebe den Herbst und den Winter zum Schreiben. Dann kuschle ich mich in eine Decke, schlürfe Kakao mit Marshmallows oder Chai Tee und höre Musik. Im Frühjahr und Sommer genieße ich die Schreibzeit in Cafés. Die Jahreszeiten haben für mich eine sehr wichtige Rolle, auch sie können Emotionen transportieren und sie subtil im Leser wecken.

Maelle: Der Winter ist schön zum Schreiben, wenn es draußen früh dunkel wird, und man nicht das Gefühl hat, etwas zu verpassen! Andererseits habe ich im Sommer einige schöne Szenen am Strand auf meinem Liegestuhl geschrieben – dazwischen zur Abkühlung ab in die Wellen. Das erfrischt manchmal auch den Text!

Cazze: Als typische Kellerkind habe ich keine Lieblingsjahreszeit beim Schreiben. Beim Schreiben habe ich jedoch gemerkt, dass ich vermehrt auf Jahreszeiten achten muss. Im Winter ist es beispielsweise kalt (Was? Neeeeein! Das hätte ich jetzt nicht gedacht!) und im März gibt es auf einem Maisfeld keine mannshohen Maispflanzen, zwischen denen man sich verstecken kann.

Felicity Green: Ich schreibe ungern im Sommer, weil ich die Hitze am Laptop nicht mag! Außerdem liebe ich Herbst und Winter, auch in meinen Büchern. Bei meinen Highland-Hexen-Krimis achte ich darauf, dass die Handlung ungefähr zu der Jahreszeit spielt, in der das Buch erscheint!

June Is:  Lieblingsjahresschreibzeit habe ich nicht, aber es zeigt sich, dass man im Sommer vermehrt anderes zu tun hat 😉

Katherina Uschachov aka Evanesca: Jahreszeiten spielen bei mir beim Schreiben in der Regel keine Rolle.

Grumpy Moon: Eine Lieblingsjahreszeit zum Schreiben habe ich nicht, aber ich mache es ungern im Sommer, weil die Hitze meine Konzentration stört. In meinen Romanen spielen Jahreszeiten an sich eher selten eine Rolle, dafür aber umso mehr das Wetter.

Diandra Linnemann: Merkwürdigerweise fällt mir das Schreiben im Spätsommer immer schwer – wenn im Herbst Inspiration und Energie zurückkehren, fühlt sich das großartig an. Darum ist der Herbst wohl meine liebste (Schreib-)Zeit.

Deborah B. Stone: Obwohl es mich im Winter weniger von Schreibtisch und raus in die Natur lockt, bin ich in der dunklen Jahreszeit allgemein träger und uninspirierter. Seufz!

Laura Kier: Jahreszeiten tragen sehr zur Atmosphäre bei und dadurch auch zur Stimmung vom Roman. Ob es nun draußen stürmt oder die Sonne scheint ist je nach Szene durchaus wichtig und damit ist auch die Jahreszeit bei mir oft wesentlich. Oft spiegeln sich auch die Stimmungen meiner Charaktere im Wetter wieder.

Jule Reichert: Jahreszeiten beeinflussen mein Schreiben eigentlich wenig. Meine Inspiration ist nicht wetterabhängig. Einzig bei allzugroßer Hitze streikt mein Hirn, dann geht nichts. Als indirekte Beeinflussung kann ich das Wetter und die Bahn noch vorbringen. Vor allem Herbst und Winter verschaffen mir als passionierte Zugschreiberin gerne mal mehr Zeit, wenn Äste auf den Gleisen liegen oder es gar anfängt zu schneien.

Jasmin Engel: Der Herbst und Winter sind für mich die perfekten Jahreszeiten zum Schreiben. In der Hitze des Sommers, der ja dieses Jahr besonders lange ging, fiel es mir oft schwer zu schreiben oben in meinem Arbeitszimmer.

Eva-Maria Obermann aka Variemaa: Ich liebe es, Jahreszeiten in meine Geschichten einfließen zulassen. Tatsächlich schreibe ich am besten, wenn es draußen kühler ist. Der Herbst bringt mich immer in eine kreative Stimmung, die ich gerne nutze.

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