Fragefreitag: Welches ist das schönste Thema, für das ihr einmal einen Anthologiebeitrag geschrieben habt?

Anthologien sind ein schönes Mittel, um seine Kreativität zu einem bestimmten Thema in kurzen Texten zu bündeln und den Beitrag dann gesammelt mit anderen Autoren zu veröffentlichen. Wir fragen unsere Nornen heute danach, welches Anthologiethema ihnen besonders gut gefallen hat. Lasst uns auch gerne euer schönstes Anthologiethema, über das ihr schon einmal geschrieben habt, unter dem Hashtag #NornenFragefreitag da.

Autoren Urlaub

Anna Weydt: Mir persönlich gefallen offen gestellte Fragen bei Anthologien sehr, weil man dann nicht zu eingeschränkt beim Schreiben ist. Deshalb hat mir die Anthologie vom Literaturhaus Schleswig-Holstein gut gefallen.

Siiri Saunders: Zwar kann ich nicht mit unendlich vielen Anthologien trumpfen, allerdings gefällt mir das Thema Nächsten/- und Selbsthilfe in einer noch erscheinenden Benefizanthologie sehr gut. Aber auch die Fantasyanthologie mit dem Thema Nornen aus dem Nornennetz hat mich sehr inspiriert und zur Geschichte der Erschaffung der Elementewelt geführt. Die wäre zurzeit sonst nicht entstanden.

Janna Ruth: Mir hat die Geister der Vergangenheit-Anthologie von Torsten Low sehr gefallen, weil sie mich dazu gebracht hat, mich mit den Geistergeschichten in meiner Gegend auseinanderzusetzen und ich dabei auf viele tolle Plotbunnys gestoßen bin.

Diandra Linnemann: Ich freue mich immer, wenn ich Geschichten “für den guten Zweck” oder für Themen, die mir persönlich am Herzen liegen, schreiben darf – eine schöne Herausforderung war eine englischsprachige Anthologie zum heidnischen Fest Beltane (auch, weil Erotik für mich nicht leicht zu schreiben ist, da habe ich kein Händchen für).

Katherina Uschachov aka Evanesca: Gute Frage … Ich mag eigentlich alle Themen, über die ich geschrieben habe. Sonst hätte ich es nicht getan. “Das Geräusch der fliegenden Zeit” (noch nicht erschienen) war wundervoll. Ebenso eine Ausschreibung zum Thema “Draculas Erben”, da fiebere ich noch, ob ich angenommen wurde oder nicht. Das neulich angenommene “Haus am grünen See” war aber auch gut … Wobei, das Highlight war vermutlich folgendes: Ein auf Horror spezialisierter Verlag suchte nach Texten, die “skurill” und/oder gruselig und/oder erotisch waren und mit Meerjungfrauen zu tun hatten. Ich schrieb meinen Beitrag, um mir zu beweisen, dass ich auch sowas hinkriege. Und dann … wurde er angenommen. Davon habe ich mich immer noch nicht erholt, freue mich aber sehr.

June Is: Kann nichts Konkretes benennen, aber ich mag Ausschreibungen, die kritische Themen wählen; Themen, über die man nicht gleich schreiben würde, die über Grenzen gehen…

Laura Kier: Ich sag es mal so, grundsätzlich suche ich mir nur die Themen raus, die mich ansprechen, zu denen ich Ideen habe. Manchmal suche ich aber auch die Herausforderung, Neues auszuprobieren. Das Schönste Thema habe ich von daher nicht, aber viele interessante. Zuletzt habe ich mich für eine Anthologie z.B. mit dem Thema Einsamkeit auseinander gesetzt – das war ziemlich spannend.

Ela Schnittke: Ich schließe mich Eluin an, ich schreibe nur für Themen, die mich ansprechen. Manche catchen mich da natürlich mehr als andere. Die Bienen-Ausschreibung des Art-script Verlags hat mir bis jetzt am besten Gefallen, da sie ein wichtiges Thema behandelt. Die Vorstellung, dass eine Anthologie oder ein Text die Menschen zum besseren Umgang/kritischeres Bewusstsein mit der Natur bewegt, wäre ein Traum.

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