Fragefreitag: In welche fantastische Welt führt die Tür deines Kleiderschranks, und wie lange überlebst du dort?

Ihr steht vor eurem Kleiderschrank und wollt euch umziehen, doch Licht schimmert durch den Türspalt. Vorsichtig öffnet ihr den Schrank, und blickt in eine andere Welt. Welche ist es und wie würdet ihr darin zurecht kommen? Erzählt und davon im #Nornenfragefreitag.

Die Schreibfeder der Nornen

Diandra Linnemann: Möglicherweise werde ich von schlecht verräumten Klamotten erschlagen, ehe ich die andere Welt auch nur erreicht habe. Falls das nicht passiert, leben auf der anderen Seite hoffentlich Feen und Einhörner, denn unsere Wohnung ist schon voll verwöhnter Monster.

Jasmin Engel: Wenn die Tür meines Kleiderschranks schon in eine fantastische Welt führt, würde ich mir eine bessere als die hier wünschen. Vielleicht eine Welt, in der Menschen, Tiere, sagenhafte und mythologische Wesen friedlich zusammenleben und keine/r mehr ums Überleben kämpfen muss.

Jule Reichert: Zumindest in meinen unzähligen Ideen für Geschichten gibt es tatsächlich einen Kleiderschrank, der in eine andere Welt führt. Dummerweise in eine Albtraumwelt. Überleben würde ich dort, denn das Konzept sieht nicht vor, die unfreiwilligen Insassen zu töten. Aber ich müsste mich meinen Ängsten stellen, um da wieder herauszukommen.

Deborah B. Stone: Wenn ich in meinen Kleiderschrank greife und eine magische Kombination aus Klamotten herausziehe und überstreife, dann schlüpfe ich in die Haut eines anderen Wesens und meine Alltagswelt passt sich an, meine kleine Tochter ist begeistert dabei. Der Zauber endet, wenn ich feststelle, dass auch in dieser Welt Münzlinge vonnöten sind und diese erarbeitet werden müssen …

Babsi Schwarz: Hmm … es wäre wohl ein sehr chaotisches Land und ich glaube, ich würde ständig stolpern und hängen bleiben und vermutlich sehr schnell sterben.

Katharina Rauh: In die sagenhafte Welt von Saratoga. Da gibt es ausschließlich Eulen. Und ganz viele Chips.

Roxane Bicker: Hoffentlich in den Tausend Türen Tempel der Unendlichen Geschichte – zumindest habe ich davon früher im geträumt, als ich klein war!

June Is: Borobudur vielleicht mit Javageisterreigen – seit ich das erste Mal dort war, lässt es mich nicht mehr los, eine Kleiderschrankverbindung zu jeder Tages- und Nachtzeit wäre toll *-*

Britta Redweik: In die Welt, in der verlorene Socken landen, und in der die Spielzeuge, die man als Kind eine Weile nicht finden kann, ihre Gefängnisstrafe absitzen. (Ich sollte endlich die entsprechende Kurzgeschichtenreihe fertig schreiben, da arbeite ich seit 15 Jahren dan.)

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