Fragefreitag: Gibt es Tropes, die du besonders hasst?

Es gibt manche Dinge, Geschehnisse oder Figuren in Geschichten, die man einfach nicht leiden kann. Ob das der Romance-subplot, der/die „Auserwählte“ oder etwas komplett anderes ist. Was ist es bei euch? Wo verdreht ihr die Augen und denkt euch „nicht schon wieder“, wenn ihr es lest? Erzählt es uns im #Nornenfragefreitag.

Die Schreibfeder der Nornen

Anne Zandt: Den allmächtigen Protagonisten. So heißt der vermutlich nicht, aber ich kann es nicht ausstehen, wenn alles nur durch die Hauptfigur lösbar ist und sich der komplette Plot nur um sie dreht und bäh ich mag Figuren mit Hauptcharakter-Syndrom nicht … Das find ich langweilig … für mich fallen Batman, Ichigo aus Bleach oder Bo aus Lost Girl definitiv in diese Kategorie

J. Helmond: Die sich zwangsläufig entwickelnde Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren, völlig egal, ob sie in die Handlung passt, oder ob die Charaktere überhaupt zusammenpassen. Hauptsache, man hat eine Romanze drin. Generell auch jede „Romanze“, die so abläuft: Kennen lernen => 1x miteinander schlafen => große Liebe! (In der Regel innerhalb weniger Tage.)

Helene Persak: Mich stört ungemein, dass irgendjemand sich offenbar ausgedacht hat Fantasygeschichten für Erwachsene müssten unbedingt Sex in möglichst detailierter Form beinhalten. Das sind Absätze/ Seiten bis hin zu Kapiteln, die ich nicht mehr lese und die mich dann auch davon abbringen bis dahin gute Serien nicht mehr zu lesen. Das ist auch der Grund, weswegen ich Tenager Geschichten bevorzuge.

Diandra Linnemann: Auserwählte – egal aus welchem Grund. Die Leute haben gar keine Wahl, als Helden zu sein. Ich mag Leute, die sich für Helden-/Schurkentum entscheiden.

Katherina Ushachov: Ziemlich viele – einige davon lassen sich mittels „Autor*innenwissen schlägt Figurenwissen“ erklären, wie beispielsweise die Trope vom Love Interest (meist dya cis männlich), der sich wie der letzte Arsch verhalten darf, aber trotzdem von der Hauptfigur (oft dya cis weiblich oder feminin dargestellt dya cis männlich) angehimmelt wird und einen riesigen Vertrauensvorschuss bekommt. Ohne dass es dazu einen Anlass gäbe. Oder auch „Person (oft marginalisiert) lässt ihr Leben, damit die Hauptfigur wachsen kann“ – weg damit!

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