Fragefreitag: Mögt ihr die Art des Erzählens in Filmen oder Büchern lieber?

Die Art des Erzählens in Buch und Film unterscheidet sich häufig stark voneinander. Welche Art des Erzählens unsere Nornen bevorzugen oder ob sie vielleicht sogar beide auf ihre Weise mögen, erfragen wir heute in unserem #NornenFragefreitag. Lasst uns auch eure Meinung gerne in den Kommentaren da.

Autoren Urlaub

Anna Weydt: Ich finde, dass beide Arten ihre ganz eigene Berechtigung haben. Filmen lässt sich in der Regel leichter folgen, wohingegen man sich auf Bücher vollkommen einlassen muss.

Karin (E.) Novotny alias EmmaN: Ich mag beides. Der Film kann manchmal Dinge einfach zeigen, visuell oder sogar auditiv, im Buch muss dafür mehr angedeutet und/oder erklärt werden. Das Buch lässt der Fantasie mehr Freiraum (auch, wie zB die Figuren aussehen), dafür kann im Film das Momentum und die Gleichzeitigkeit besser dargestellt werden.

Nike Leonard: Beides hat seine Vor- und Nachteile: Der Film ist ein gutes Medium für alles Äußere, aber weniger für die Darstellung von Gefühlen, Motiven und anderen inneren Vorgängen. Das Buch lässt einen auch in die Köpfe und Seelen der Charaktere schauen, ist aber bei der Schilderung äußerer Vorgänge der geballten Information unterlegen, die durch Bilder vermittelt wird. Wenn die jeweils zur Verfügung stehenden Techniken gut eingesetzt sind, mag ich beides.

Diandra Linnemann: Bücher bieten einem mehr Möglichkeiten – man kann beliebig viele Nebenstränge und Wendungen einbauen, hat meistens auch mehr Möglichkeiten für Charaktere. Die Erzählweise in modernen (z.B. Netflix-)Serien ist da dem Buch ähnlicher. Bei einem Film kann man sich allerdings manchmal auch einfach berieseln lassen, das ist ja auch ganz schön. 🙂

Laura Kier: Mir gefällt beides. Bücher lassen mehr Raum für die eigene Phantasie und Filme können dafür mit Musik und Bild verzaubern.

Katherina Uschachov aka Evanesca: Ich finde, dass man das nicht vergleichen kann. Sowohl Filme als auch Bücher können sehr unterschiedlich erzählt sein. Ich liebe es, wenn in einem der beiden Medien aber die Besonderheiten voll ausgeschöpft werden. Wenn also ein Fim Dinge tut, die nur ein Film tun kann und ein Buch Dinge tut, die in einem visuellen Medium nicht möglich wären.

Maelle: Beides kann toll sein. In Büchern liebe ich es, tieferen Gedankengängen zu folgen und mich in den Kopf der Figuren begeben zu können, in Filmen ist manchmal die Wucht der Bilder nicht zu toppen.

Siiri Saunders: Da beides völlig unterschiedlich ist, kann ich persönlich es schwer miteinander vergleichen. Ich gehe sehr gerne ins Kino, die Bildgewalt, die heutzutage vor allem in Filmen mit Natur (Black Panther, Avatar etc.) vorkommt, haut mich jedes Mal aufs Neue um. Ich liebe es. Doch ein Buch zieht mich auf eine andere Weise in seine Welt. Es lässt mich interpretieren, nachdenken, erleben. Es schreibt weniger vor. Ich liebe beides.

Ela Schnittke: Da kann ich mich nicht entscheiden. Es gibt sowohl Filme als auch Bücher, die sehr gut gemacht sind. Filme können ebensogut Emotionen transportieren, sie haben den Vorteil der Musik und auch Filme können auf subtile Art Motivationen, Unsicherheiten und derartiges transportieren. In Büchern mag ich endlosen Beschreibungen von Umgebungen nicht, in Filmen ist das natürlich einfach zu zeigen. Okay ihr merkt schon, ich bin ein absoluter Filmfan, aber Bücher können einen meist besser mit sich reißen. Man taucht tiefer in die Welt ein. Die Emotionen, Gedanken, Sehnsüchte sind präsenter und ich liebe es, mir die Dinge vorzustellen. Manchmal würde ich sie auch gerne umgesetz wissen („als Film wäre das cool“), aber die Fanatasy arbeiten zu lassen, macht mehr Spaß.

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