Der August brennt – Nornengestöber

Ja ihr habt richtig gelesen: Der August brennt. Denn diesen Monat beschäftigen wir uns mit Rohheit und Gewalt in der Fantasy. Es wird auf mehreren Ebenen heiß. Denn in diesem Nornengestöber beschäftigen wir uns mit dem Hintergrund von Gewalt in Fantasy, der Gewalt in den Rollenbildern von Fantasybüchern und mehr.

 

Frank Weinreich beschäftigt sich auf der Seite Polyoinos damit, dass Gewalt in Fantasy irgenwie dazu muss. Er analysiert Tolkiens ‚Der Herr der Ringe‘ mit einem durchaus kritischen Blick auf die dauerhaft gezeigte Gewalt und deren Nutzen, besser gesagt dem Unnutzen.

 

Kann man gute Fantasy schreiben, ohne Gewaltszenen? Vielleicht. Kann man gute Fantasy schreiben ohne unnötige Missbrauchsszenen? Ja! Das meint zumindest Aurelia von Geekgeflüster. Sie untersucht in ihrem Essay über Rapefiction die Auslöser und bösen Folgen, sowie die Tatsache, dass niemand Rapefiction schreiben muss – auch wenn das gerne mal anders dargestellt wird.

 

Christoph Hardebuschs ‚Feuerstimmen‘ ist ein Paradebeispiel für… zumindest fragwürdige Rollenbilder. Henri Vogel vom Blog Filmtheaterlesesaal hat ein wunderbares Essay zum Thema Geschlechterrollen in der Fantasyliteratur an diesem Beispiel geschrieben, in dem er auf die Gewalt eingeht, die man mit klassischem Rollenmist beiden Figuren antut.

 

Zu guter Letzt noch ein Beitrag von Fantasybuch.de, in dem Fantasyautor Ales Pickar auf unsere Sicht von Gewalt in Fantasy und ihren Fuß in unserer (unrealistischen) Vorstellung von Gewalt (gegen Frauen) im Mittelalter schreibt. Der Beitrag ‚Die Mechanik der Schändung‘ ist kritisch auf beiden Seiten und eine absolute Leseempfehlung zum Thema, egal wie man dazu steht.

 

Wie steht ihr zu diesem kritischen Thema und habt ihr Blogbeiträge, die ihr hier gerne diskutiert sehen würdet? Sagt es uns in den Kommentaren!

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