Fragefreitag: Welches Wintermärchen ist euer liebstes?

Die Tage werden kürzer und Nebel wallt über die Felder, Schneeflocken gleiten leise herab und hüllen die Welt in Stille. Zu dieser Jahreszeit sind uns die meisten Märchen präsenter, als im Sommer. Liegt es daran, dass wir uns eher in der kalten Jahreszeit – eingekuschelt in eine dicke Decke – den Märchen zuwenden? Und welche Märchen sind das dann? Verratet uns eurer liebstes Wintermärchen im #Nornenfragefreitag.

Ela Schnittke: „Die Schneekönigin“ ist mein absoluter Favorit unter den eisigen Märchen. Ich liebe die Eiswelt und die „böse“ Königin, obwohl wenn ich Anne Zandts Antwort lese, muss ich ihr Recht geben: „Abenteuer im Zauberwald“ ist auch wirklich witzig oder „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih“ – ich liebe die Hexe Baba Jaga 😀

June Is:  Fjodor M. Dostojewski: Weiße Nächte.

Britta Redweik: Frau Holle. Ist kein traditionelles Wintermärchen wie die Schneekönigin, aber … sie lässt es schneien. Den Gedanken, nur das Bett auszuschütteln, und schon kann man Schneemänner bauen, gefiel mir schon als Kind gut.

Katherina Ushachov aka Evanesca: Als Kind liebte ich „Ein Sack mit Äpfeln“ – allerdings war ich felsenfest überzeugt, es gäbe von dem Märchen eine Winterversion, bei der Väterchen Frost dem Hasen hilft. Die existiert allerdings offenbar nur in der Fantasie meiner Eltern, die es mir manchmal so erzählt haben … 😀

Diandra Linnemann: Mein liebstes Wintermärchen … ich glaube, das Sterntaler-Märchen. Weiß gar nicht, ob das wirklich im Winter spielt, oder ob mir nur immer kalt ist, wenn ich das lese.

Jule Reichert: Das ist eindeutig die Schneekönigin. Schon als Kind fand ich es beeindruckend, denn es hatte nichts mit Prinzessinnen zu tun, nichts mit Liebe oder einer wunderschönen Frau, die gerettet werden muss. Nein, es geht um ein Mädchen, dass sich auf macht, ihren besten Freund zu retten.

Barbara Weiß: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern – das ist eine wunderbar traurige Geschichte, bei der man direkt fröstelt.

Felicity Green: Ich habe schon immer die Schneekönigin geliebt, weil ich als kleines Kind mal eine Aufführung gesehen habe.

Anne Zandt: Hmm … ich schwanke zwischen die Schneekönigin und dem russischen Märchenfilm „Abenteuer im Zauberwald“, Väterchen Frost ist darin einfach so herrlich schräg …

Deborah B. Stone: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – die Szenen im Schnee sind einfach toll und stimmungsvoll! Und seit neuerem „Frozen“ – Schwesternliebe erlöst – und für manches lohnt es sich zu schmelzen. Und nicht vergessen: „Gelber Schnee – nee!“

Anne Granert: „Drei Haselnüsse…“ – unnachahmlich, ich liebe es.

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