Fragefreitag: Welches Projekt hast du in der kürzesten Zeitspanne fertiggestellt?

JedeR AutorIn schreibt anders und in verschiedenen Geschwindigkeiten. Manche Projekte dauern länger als andere. Mal hat man viel freie Zeit für Kreativität, mal gewinnt etwas anderes Überhand. Heute geht es um das Projekt, das ihr in der kürzesten Zeit fertiggestellt habt. Erzählt uns davon im #Nornenfragefreitag.

Die Schreibfeder der Nornen

Roxane Bicker: Mein Roman #ProjektPyrrha, gut 550 Normseiten, begonnen Mitte Februar, beendet Mitte Juli – ein Höllenritt aus SciFi und Altägypten. Jetzt wartet er nur noch auf Überarbeitung!

Jasmin Engel: Vor vielen Jahren habe ich einen Historical Fantasy Kurzroman von ca. 200 Normseiten in drei Monaten fertig geschrieben und einmal überarbeitet. Dieses Jahr will ich ihn mir nochmal vornehmen und neu überarbeiten.

Katharina Rauh: „Aperture“ aus der Anthologie „Entzünde den Funken“, das waren wenige Wochen.

Anne Zandt: Ich merk mir das nicht, aber meistens haben Kurzgeschichten bei mir einen recht schnellen Durchlauf von (meist handgeschriebener) Rohfassung bis testgelesene Abschickfassung. Vor allem, wenn eine Deadline droht …

Britta Redweik: Meine Biografie wohl. Ende Juli angefangen, Ende September veröffentlicht. Weil mir das echt unter den Nägeln brannte, wie man als Behinderte*r in Deutschland eingeschränkt ist und gegen wie viele Wände man laufen muss. Ansonsten was der erste Draft meines Erstlingsromans das Schnellste und ich denke sehnsuchtsvoll dran zurück, wie ich in nur vier Monaten einen Roman zumindest so weit fertig bekam, dass er an Testleser*innen rausgehen konnte. Aber ganz abgeschlossen, sprich veröffentlicht, ist er ja immer noch nicht.

Diandra Linnemann: „Lilienschwester“ – und das merkt man auch. Ich habe die Geschichte wie in einem Fieberwahn geschrieben, und sie hätte definitiv mehr kühlen Kopf und mehr Überarbeitung vertragen. Vielleicht hole ich das irgendwann einmal nach.

Odine Raven: An „Lilu Zuckerkuss – Der Dämon von Sankt Wendelin“ habe ich genau 28 Tage geschrieben wie eine Besessene, von der Idee bis zu jenem magischen Wörtchen „Ende“. Danach ging es sehr langwierig weiter mit Korrekturen, Lektorat, Überarbeitung, Coverdesign und nochmal Coverdesign. Schnell schreiben heißt wohl viel nacharbeiten, aber das ist okay, denn manchmal müssen die Ideen einfach raus aus dem Kopf, und danach kann man sich um Feinheiten kümmern.

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