Fragefreitag: Hast du einen Tipp für Lesungsneulinge?

Vor Lesungen sind die meisten AutorInnen nervös, und bei der ersten ganz besonders! Hast du Tipps, um die Nerven zu beruhigen oder andere Ratschläge? Erzähl es uns im #Nornenfragefreitag.

Autoren Urlaub

Elenor Avelle: Ein Tipp, der mir sehr geholfen hat, war der Rat, mir Übergänge und Überleitungen zum nächsten Textabschnitt direkt ins Lesungsbuch mit hinein zu schreiben. Ebenso die Einleitungs – und Abschlussworte. So vergisst man nichts.

Diandra Linnemann: Nutze jede Gelegenheit, um zu üben. Meine erste Lesung hatte ich mir selbst organisiert, mit absolutem Heimvorteil und einem Kraken-Rum für jeden Gast – da war die Stimmung natürlich dementsprechend, und es waren fast nur Freunde da. Das hat Spaß gemacht. ^^

Katrin Biasi: So langsam zu lesen, dass es dir schon fast zu langsam vorkommt. Dadurch können die Zuhörer viel besser folgen. Ich habe mir auch mit kleinen Strichen Pausen markiert, damit ich nicht vergesse, zwischendurch Luft zu holen.

Roxane Bicker: Langsam lesen, ganz, ganz langsam. Gut betonen, nicht nervös sein und unbedingt den Text vorher üben!

Babsi Schwarz: Groß ausdrucken, mit genug Abstand. Wörter, die man besonders betonen will, markieren. Pausen eintragen und die nutzen, um ins Publikum zu schauen. Außerdem ganz viel üben und Freunden und Bekannten vorlesen. Wenn du das Gefühl hast, dass du viel zu langsam liest, liest du genau richtig!

Odine Raven: Es mag nicht immer passen, aber wenn, kommt es gut: Die Kleidung am Inhalt des Buches ausrichten!

Deborah B. Stone: Bisher hatte ich nur Gruppenlesungen. Da sind die Übergänge absolut wichtig! Nicht zu lange, aber lebendige Anmoderation mit Vorstellung der Autorin und was sie nun lesen wird. So hat das Publikum Gelegenheit, sich umzustellen. Das klassische Glas Wasser ist auch wichtig. Und: stehst du? Sitzt du? Das letzte Mal habe ich ziemlich rumgezappelt, da mir ein Tisch fehlte …

Anne Zandt: Traut euch. Macht es einfach. Egal, wie sehr euer Herz flattert, wenn ihr gut mit eurer Geschichte vertraut seid (s. Üben- & Lesen-Tipps), dann kann euch niemand was vormachen, denn nur ihr wisst, wie die Geschichte wirklich gelesen werden soll.

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