Fragefreitag: Welche Erfindung würde dein (Schreib)-Leben um einiges einfacher machen?

Fragefreitag_winter

Stundenlang am Schreibtisch sitzen, Wort für Wort tippen – Schreiben kann anstrengend und mühsam sein. Welche Erfindung sollte es unbedingt geben, um einem das (Schreib)-Leben leichter zu machen? Erzählt uns davon im #Nornenfragefreitag!

Juliane Schiesel: Ein Gerät, dass meine Schreibgedanken direkt aus meinem Kopf auf das Papier überträgt. Das würde alles sehr erleichtern.

Britta Redweik: Ich bin bei Juliane. Aber ich glaube, auch ein Gerät, was es möglich machen würde, inklusiv zu schreiben, wäre toll. Also, wenn ich schreibe, wie ich denke und empfinde, dann ist es vor allem Tell, weil ich mit Show nicht klarkomme. Show ist was für neuro-typische Menschen, die Eindrücke auf eine bestimmte Art verarbeiten, bestimmte erlebbare Dinge mit bestimmten Emotionen verknüpfen, … Und nichts davon kann ich für mich übersetzen. Also muss ich so schreiben, wie ich sie Welt wahrnehme, wie es etwas bei MIR auslöst. Das finden neuro-typische Menschen mitunter aber (Zitat!) langweilig. Also wäre es toll, wenn es ein Gerät geben würde, das meine Wahrnehmung, meine Erzählart für Neuro-Typische in etwas übersetzen könnte, was ihnen den Zugang leichter macht – und so am Ende zwei oder mehr Versionen meiner Geschichte verfügbar wären, je nachdem, wer welche braucht. (Und als Leserin würde ich mir das auch wünschen. Wäre es nicht himmlisch, wenn ich endlich begreifen würde, warum die Protas aus dem Nichts heraus etwas tun, was für andere Leser*innen sich problemlos aus einer Geste oder einem Schweißtropfen oder sonst was vorher erschließt, für mich aber absolut irrational ist?)

Diandra Linnemann: Die Möglichkeit, Mauszeiger/Cursor am Rechner mit Gedankenkraft zu steuern. Und ein automatisches digitales Gedächtnis. Wobei, das könnteauch gruselig werden …

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