Fragefreitag: Welche spezifischen Eigenheiten gehören zum Genre Urban Fantasy?

Die Fantasy hat so viele Subgenres, da ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Heute wollen wir uns auf das Genre „Urban Fantasy“ konzentrieren. Was gehört dazu und was sollte da vielleicht eurer Meinung nach auf keinen Fall drin sein? Erzählt es uns im #Nornenfragefreitag.

Die Schreibfeder der Nornen

Diandra Linnemann: Urban Fantasy spielt üblicherweise in der modernen Welt und beruht auf der Annahme, dass fantastische Wesen und / oder Magie in unserer heutigen Gesellschaft existieren – wobei nicht vorgegeben ist, ob der Normalbürger davon weiß. Häufig spielt Urban Fantasy in Städten und es werden Kriminalfälle mit fantastischen Elementen gelöst. Ich glaube, mehr fällt mir spontan nicht ein. ^^

Roxane Bicker: Urban Fantasy ist Fantasy, die in Städten spielt, tunlichst in modernen Zeiten, also etwa ab 1875. Hierbei vermischt sich die normale Welt, wie wir sie kennen, mit der Welt des Fantastischen, mit Feen, Elfen, Orks, mit Fabelwesen und Göttern.

Odine Raven: Moderne Welt und fantastische Welt sollten bei Urban Fantasy nicht einfach parallel existieren, sondern auf besondere Weise interagieren. Ich finde es immer hochinteressant, wenn fantastische Wesen sich z. B. mit unseren magiefreien Alltagsgegenständen herumplagen oder sich über unsere Eigenheiten wundern. Umgekehrt ist es stets aufregend, wenn ein normaler Menschling plötzlich erkennt, dass da etwas Unglaubliches, Fantastisches um ihn herum passiert … der Kollege ein Werwolf ist oder die Freundin fliegen kann.

Babsi Schwarz: Die moderne Welt, die auf irgendeine Weise mit einer phantastischen Welt verbunden ist. Oder eben phantastische Elemente in einem „realistischen“ Setting. Ich finde, dazu zählen auch historische Romane mit phantastischen Elementen. Wie stark das vermischt wird, ist ganz unterschiedich.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments