Fragefreitag: Selbstverlag oder Kleinverlag?

Selbstverlag oder Kleinverlag? Diese Frage stellt sich vielen Autoren, für die ein großer Publikumsverlag aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kommt. Welche Variante unsere Nornen bevorzugen, haben wir in unserem heutigen #Nornenfragefreitag gefragt. Was denkt ihr zu dem Thema? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Autoren Urlaub

Katherina Uschachov aka Evanesca: Ich mag beides recht gerne, wenn ich ehrlich bin. Sowohl mit engagierten Kleinverlagen zu arbeiten, als auch, Dinge selbst herauszubringen. Es ist projektabhängig, wofür ich mich entscheide.

Laura Kier: Selbstverlag. Ich mag es die Bücher genau so zu machen, wie ich es möchte, ohne das mir jemand anderes reinredet. Natürlich ist mir Qualität extrem wichtig und daher auch die Meinung von anderen, aber ich möchte einfach die letzte Entscheidung haben.

Diandra Linnemann: Ich mag den Kleinverlag allein deshalb schon lieber, weil man – wenn man an den richtigen gerät – mit Profis zusammenarbeitet, die mit unglaublich viel Herzblut bei der Sache sind und einem Aufgaben abnehmen, für die man als Autor eventuell gar nicht qualifiziert ist. Selfpublishing macht viel Spaß, aber ich kann einfach nicht alles gleich gut.

Anna Kleve: Ich habe bisher nur Selbstverlag gemacht und mit Kleinverlagen keine Erfahrungen. Nach dem, was ich von anderen Autorinnen gehört habe, ist meine Meinung da etwas zwiespältig, aber ich möchte es trotzdem mit dem nächsten Projekt mal versuchen, auch wenn ich im Selbstverlag natürlich mehr Freiheiten habe.

Siiri Saunders: Bisher bin ich „nur“ Selbstverlegerin, weil mir was anderes noch nicht in den Sinn gekommen ist. Auch bei meinem Gemeinschaftsprojekt fühle ich mich als Herausgeberin mit den 22 anderen Autor*innen sehr wohl. Trotzdem reizt mich ein Kleinverlag und ich kann mir vorstellen, mich mal zu bewerben.

Grumpy Moon: So ziemlich alles ist mir lieber als Selbstverlag, da ich nun mal nur eine Autorin bin, keine Grafikdesignerin, PR-Frau oder Rechtsexpertin. Ich konzentriere mich lieber auf das, was ich kann (Schreiben), und überlasse das Drumherum Leuten, die wiederum das besser können.

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