Fragefreitag: Die obligatorische Frage, die Nicht-Autor:innen Autor:innen stellen: Wie kommst du auf solche Ideen?

Fragefreitag_winter

Diese Frage hat mit Sicherheit jede:r Autor:in schon mehr als einmal gestellt bekommen. Wo kommen die ganzen Ideen für Kurzgeschichten, Novellen, Romane etc. her? Kommen sie aus dem Wald gekrochen? Verstecken sie sich im Kühlschrank? Erzählt uns von eurer Ideenfindung im #Nornenfragefreitag!

Die Schreibfeder der Nornen

Roxane Bicker: Die Ideen sind schon vorher da – und irgendwann kommen sie zu mir, offenbaren sich und lassen sich niederschreiben. Laut Terry Pratchett gibt es Kreativitätspartikel, die durch die Luft fliegen und ab und an mit Köpfen kollidieren. Ich scheine sehr empfänglich für sie zu sein.

Katrin Biasi: Das wüsste ich auch gerne. Ich leite die Frage mal an mein Hirn weiter.

Katharina Rauh: Meist durch die Kombination der unmöglichsten Dinge. Sehr oft durch sehr abstruse Alltagssituationen ausgelöst. Und sie kommen meist unter der Dusche oder beim Einkaufen. In der Regel immer dann, wenn man nichts zum Schreiben dabeihat.

Maelle: Ich laufe stets mit 999 unfertigen Ideen im Kopf herum, und bevor ich morgens richtig die Augen öffne, weiß ich plötzlich, wie ich aus zwei oder drei dieser Ideen Nummer 100 kombiniere. Deshalb ist mein Kopf immer so schwer.

Diandra Linnemann: Mein Gehirn läuft ständig auf Hochtouren: Was wäre, wenn in der Tiefgarage auf der Arbeit plötzlich Zwerge aus dem Boden kommen? Wohin fährt diese pinkfarbene Limousine – und bist du sicher, dass da kein Troll am Steuer saß? Werden auf der Baustelle in der Stadt, die sich so eeeewig hinzieht, vielleicht die Überreste von Außerirdischen ausgegraben und dokumentiert?

Britta Redweik: In dem … ich wahrnehme? Mein Filter im Bad hat neulich komisch geklingelt (ein Geräusch, was er sonst nie macht). Also, vielleicht steckte der Weihnachtsmann im ehemaligen Kamin fest? Oder Gespräche inspirieren mich. Diandra beispielsweise wird demnächst ‚Schuld‘ an einem Untoten sein, der sich beim Anwalt Hilfe holt, weil er mit seinem Tod auch noch gekündigt wurde.

Jol Rosenberg: Beim Spazierengehen. Beim Wäsche aufhängen. Beim Radfahren. Beim Leben.

Jasmin Engel: Oft entwickeln sich die Ideen zu einer Geschichte oder Roman bei mir, indem einiges zusammenkommt: inspirierende (Sach-)Bücher oder Filme, eigene Gedanken dazu oder Gespräche darüber, Themen, die mich schon seit meiner Teenagerzeit interessieren, Träume und Traumreisen.

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