Es war einmal im Märchensommer … (Anne Granert)

Das Jahr 2019 hat gerade angefangen und wir schauen zurück auf literarische Leckerbissen aus dem Jahr 2018. Heute möchten wir euch den Märchensommer von Anne Zandt alias PoiSonPaiNter vorstellen, der im Jahr 2018 zum zweiten Mal stattfand und somit diesen Sommer in die dritte Runde geht.

Die Anfänge 2017

Was der Märchensommer ist und wie es dazu kam, erzählt euch unsere Norne besser selbst:

„Im Februar 2017 erschien der erste Band der Märchenspinnerei und zusammen mit den Märchenbüchern  stapelte sich zuhause der Lesestoff. Spontan beschloss ich dann – in Absprache mit den Spinnerinnen – daraus eine kleine Aktion zu machen. Wobei es in der ersten Runde nur darum ging, dass ich meinen Lesestatus (u.a. als Rezensionen) festhalten wollte. Dazu gesellten sich dann noch Mitmachfragen & Buchvorstellungen, kleine Rätsel, Interviews mit den Autorinnen [zum Beispiel mit unserer Norne Nora Bendzko] und Gastbeiträge [Eva-Maria Obermann und Katherina Ushachov] und eine von der Spinnerei organisierten Rallye.“

Und es wurde noch größer….

In diesem Jahr 2018 streckte Anne ihre kreativen Fühler aus und vergrößerte den Umfang des Märchensommers. Es gab mehr Rätsel [z.Bsp. drei Bilderrätsel von unserer Norne Anne Danck], eine neu gestaltete Rallye und mehr Mitwirkende Autorinnen, mit dabei auch viele unserer Nornen. Die Leserinnen und Leser konnten sieben Wochen lang Beiträge rund um das Thema Märchen lesen und an vielfältigen Aktionen teilnehmen.

Besonders empfehlenswert sind die vielen Rezensionen fantastischer Nornenwerke wie Zarin Saltan von Katherina Ushachov, Kindsräuber von Nora Bendzko, Bärenbrut & Wolfssucht von Nora Bendzko und Magisches Erbe von Anna Kleve.

In spannenden Interviews erfährst du etwas über unsere Nornen und ihre Märchenleidenschaften: Katherina Ushachov,  Laura Kier, Diandra Linnemann, Anna Kleve.

Darüber hinaus gab es in diesem Jahr ein einzigartiges Crossover-Märchen (#CroMär) in sieben Teilen, an dem die Nornen Anne Danck und Anne selbst beteiligt waren.

Im Jahr 2019 wird der Märchensommer in die dritte Runde gehen, denn Poison fasziniert besonders die abwechslungsreichen Beiträge der Gastautorinnen und Gastautoren, wie der Beitrag von Katherina Ushachov aka Evanesca Feuerblut. Hier stellt sie in zwei Teilen den Bezug zwischen den Grimmschen Hexen und Baba Jaga her.

Mehr Infos zur SP-Gruppe Märchenspinnerei, die im Tintenzirkel ihre Wurzeln hat, findet ihr in unserem Nornengestöber und auf Märchenspinnerei.

 

 

Nornengestöber zum Jahresende

2018 endet und egal, ob es euch Glück und Erfolg gebracht hat oder ihr es am liebsten mit dem Glockenschlag zum neuen Jahr vergessen wollt, jetzt ist noch einmal die Gelegenheit zu resümieren. Auch in vielen Tiefen unseren Lebens liegen Erfahrungen, die uns weiterbringen. Und mancher Jubeltag verblasst im Rückblick zu schnell. Wir schauen darum heute nochmal genau nach.

Autoren Urlaub

Zu ihren „Power Women“ veranstaltete arsedition 2018 eine Blogparade zu starken Frauen, bei der Juli von Juli liest dabei war.  Die Teilnehmerinnen wurden nach ihren persönlichen Heldinnen gefragt. Schön, sich einmal auf starke Frauen in unserem Leben zu besinnen. Auch unsere Norne Eva-Maria Obermann hat mit ihrem Buchblog mitgemacht.

Große Wellen schlug in diesem Jahr #metoo. Jedenfalls bei uns. Der Deutschlandfunk hat einen interessanten Beitrag veröffentlicht, warum die Debatte in Japan so gar keine Rolle gespielt hat.

Die Frankfurter Buchmesse hat auch dieses Jahr wieder tausende Menschen in die Hallen gelockt. Bei Tor online gibt es einen Rückblick der besonderen Art. Dort steht ein Nachwort zur Veranstaltung „Think Ursula“. Was das war? Lest nach!

2018 war das Jahr des ersten Literaturcamps Hamburg. Unsere Norne Barbara Weiß war dort und hat auf thebluesiren dazu gebloggt. Ein toller Rückblick.

Immer wieder kam auch die Frage auf, was denn alles Werbung im Internet sei und wie das zu kennzeichnen ist. So ganz wollte da keiner Durchsteigen, auch weil überall etwas anderes steht. Hier ein Tipp zum Nachlesen.

Fragefreitag: Wenn du einen Tag in einem Märchen verbringen könntest, welches wäre es und warum?

In ein paar Tagen ist das Jahr 2018 vorbei. Wir Nornen und die meisten Leserinnen und Leser verbringen diese Zeit mit Rückblenden und Vorsätzen. Da kommt dieses kleine Gedankenspiel zur rechten Zeit: In welchem Märchen würdest du gerne einen Tag verbringen und warum? Verratet es uns im #Nornenfragefreitag.

Britta Redweik: Wie hieß das mit dem Goldesel? Da wär ich gern. Einfach etwas Startkapital sammeln. Ansonsten Dornröschen und den M-Kerl von Prinz in der originalen Version von der Vergewaltigung abhalten. Ich würd allerdings gern eine Bratpfanne dahin mitnehmen, geht das?

Diandra Linnemann: „Frau Holle“. Dort würde ich auch glatt einziehen, für immer. Hauptsache, ich darf mein Manuskript mitbringen.

Katharina Rauh: „Hänsel und Gretel“ Ich würde die Hexe überreden, keine Kinder zu grillen und stattdessen immer leckere Sachen zu backen und an die arme Bevölkerung zu verschenken.

EmmaN: Mein Lieblingsmärchen ist aus einem älteren, zerfledderten Buch (1921) mit dem Titel „Kalmückische Märchen“ und lautet: „Wie der Chansohn zwölfmal den Siddhi-Kür holte“. Siddhi-Kür ist ein Toter, den der Prinz/Chansohn aus dem Totenreich entführen soll. Doch der Prinz darf nicht sprechen, sonst entfleucht ihm der Siddhi-Kür wieder und er muss ihn erneut holen. Siddhi-Kür erzählt dem Prinzen immer aufs neue eine anrührende Geschichte, und der Prinz kann nicht anders, als mit den Protas dieser Geschichten mitzufühlen. Und immer, nachdem er doch was zu der gehörten Geschichte gesagt hat, spricht Siddhi-Kür die Worte „In der Welt nicht zu bleiben ist gut“, und entschwindet wieder ins Totenreich. Ich würde gern mit dem Prinzen am Lagerfeuer sitzen und mit von Siddhi-Kür eine Geschichte erzählen lassen (auch, wenn ich danach helfen muss, den Siddhi-Kür wieder im Totenreich aufzusammeln)

Holly Miles: Als Kind liebte ich die Geschichten mit der Baba Yaga. Besonders, wo sie als helfende Hexe auftrat (die aber auch ihre Schattenseiten hatte). In ihren Geschichten würde ich gerne eintauchen.

Nornengestöber zu Weihnachten

Nur noch einmal schlafen, dann ist heilig Abend. Für viele beginnt damit eines der schönsten Feste des Jahres. Tannenbaum und süßes Gebäck, Festessen und Geschenkestapel – alles, was der Weihnachtsmythos uns jedes Jahr wieder verspricht. Zeit für die Nornen, eine festliche #Nornenstöberrunde zu entwerfen.

Autoren Urlaub

Lust auf ein kleines Schmankerl rund um die Welt? Hier findet ihr allerlei Winterhexen und Märchenfiguren.

Mütter müssen gerade auch zu Festtagen viel auf ihren Schultern tragen. Die Erwartungen sind groß, der gesellschaftliche Druck wächst, dabei sind auch Mütter nur Menschen. Bei Mitohnemaske gibt es dazu einen tollen Text.

Anna von Ink of Books hat sich romantische Bücher vorgenommen und was daran so nervt. Gerade zur überromantisierten Weihnachtszeit ein guter Artikel, aber auch sonst zu beherzigen.

Gleich zwei Nornen könnt ihr hier entdecken, denn unsere Babsi hat in ihrem Adventskalender die fabelhafte Elenor Avelle interviewt.

Was es eigentlich mit #menaretrash auf sich hatte und warum die Diskussion weder vorbei noch unwichtig ist, hat Michelle auf Feminismus oder Schlägerei erklärt.

Als Autorinnen binden wir in unsere fantastischen Werken auch immer wieder eigene Sagen und Legenden ein. Wie das funktioniert, erklärt Eleonore auf ihrem Blog.

Dass wir Nornen mit unserem Anspruch, fantastische Autorinnen zu fördern einen richtigen und wichtigen Weg eingeschlagen haben, hat sich gerade erst wieder bestätigt. Der NDR hat sich gefragt, ob Autorinnen benachteiligt sind und das Ergebnis ist eindeutig.

Ab Januar ändert sich viel. Zum Beispiel das Verpackungsgesetz und das betrifft auch Autorinnen, sofern sie ihre Bücher selbst verschicken. Zum Glück hat die Autorenwelt alles Wichtige dazu zusammengefasst.

22.12 – Das Mädchen mit den Streichhölzern (Felicity Green)

Am Himmel zerplatzten immer wieder laut Sterne und fielen wie ein bunter Lichterregen herab. Nein, keine Sterne. Feuerwerk hatte Papa es genannt. Ich hielt den Blick nach oben gerichtet, obwohl mir schon der Nacken wehtat. Aber so musste ich nicht das Mädchen anschauen.
Mein Vater hatte mich fest in den Arm genommen, obwohl er dabei in die Hocke gehen musste, weil Papa so groß war und ich klein. Sonst sagte Papa dann immer, das Knie tat ihm weh. Er hielt mich, wegen der Kälte, und weil er mich trösten wollte. Wegen dem Mädchen.
„Wo bleiben die bloß?“, murmelte er in die Stille hinein. Die waren wohl die, mit denen er vorhin am Handy geredet hatte. Er hatte sich von mir weggedreht und leise geredet, aber ich hatte es trotzdem gehört.
„Kommen Sie schnell! Nein, das Mädchen ist nicht mehr zu retten. Schon ein paar Stunden tot, glaube ich … Sie ist, äh … ganz steif. Aber ich bin hier mit meiner kleinen Tochter. Ich weiß, wir müssen hier auf Sie warten, aber ich würde sie gerne so bald wie möglich hier wieder weg bringen … so ein Anblick … Nein, es gibt niemanden. Meine Mutter, bei der waren wir gerade Sylvester feiern, aber die ist nicht mehr gut zu Fuß … Keiner hier. Nur Geschäfte. Wir wollten durch die Gasse abkürzen, um schnell nach Hause … Ja, wir bleiben hier. Beeilen Sie sich, bitte.“
Jetzt mussten wir eben auf die warten.
„Holen sie das Mädchen ab, Papi?“
„Ja.“
„Bringen sie es heim, zu ihrer Familie?“
Ich schaute jetzt nicht mehr den Himmel, sondern Papa an und er sah traurig aus. „Ich weiß nicht, ob das Mädchen ein Zuhause hat, Maus. Aus irgendeinem Grund musste sie jedenfalls auf der Straße leben.“
Ich wagte einen schnellen Blick auf die nackten, ganz schmutzigen Füße, die unter der dünnen Decke hervorschauten. Wenn sie einen Papa gehabt hätte, dann hätte der geschimpft, dass sie die Füße waschen soll. „Aber wo bringen sie denn dann hin?“
Papa verzog das Gesicht. „Vergiss, was ich gesagt habe, Maus. Ich kann nicht klar denken. Natürlich hat sie eine Familie. Sie finden ihre Eltern und bringen sie zu ihr, ganz bestimmt.“
Obwohl Papa mich immer noch umarmte, wurde mir auf einmal eiskalt, als ich daran dachte, wie das Mädchen ganz allein hier gesessen hatte und vor lauter Frieren gestorben war. Ich zog die Nase hoch und als das nichts half, wischte ich mir mit dem Ärmel über das Gesicht. Papa schimpfte nicht, sondern streichelte meinen Rücken. Dann ließ er mich los, um mir ein Taschentuch zu geben.
„Papa, ihr war soooo kalt.“ Meine Stimme kam ganz heiser aus meinem Hals.
Mein Vater blickte zum Mädchen hinüber.
„Guck mal“, sagte er und zeigte auf etwas neben dem Mädchen. „Ich glaube, es war gar nicht so schlimm für sie. Ich glaube, sie hat die Kälte nicht gespürt. Sie hatte nämlich magische Streichhölzer.“
Ich schaute zu Papi hoch, dann zur Stelle, auf die er zeigte. Vorsichtig machte ich einen Schritt in die Richtung. Jetzt konnte ich sie erkennen. Drei Streichhölzer.
Papa nahm mich wieder in den Arm. „Siehst du, dass sie oben schwarz sind, und nicht rot, wie neue Streichhölzer? Das heißt, das Mädchen hat sie angezündet. Eins nach dem anderen. Und da es magische Streichhölzer waren, konnte sie in dem Licht der Flamme etwas sehen, was sie sich wünschte. Und es war für sie so real, als wäre es da. Bestimmt hat sie sich als erstes einen Kaminofen gewünscht. Da hat es sich angefühlt, als ob der Ofen direkt vor ihr stünde und sie hatte es schön warm.“
Ich runzelte die Stirn. „Das geht?“
Mein Vater nickte heftig. „Mit magischen Streichhölzern schon.“
„Und dann hat sie die Kälte nicht gespürt und es war nicht so schlimm“, sagte ich erleichtert. „Was sie sich wohl mit den anderen Streichhölzern gewünscht hat?“
„Hmmm. Sicher was zu essen. Wenn sie auf der Straße gelebt hat, dann hatte sie nicht viel und war vielleicht hungrig. Da hat sie das zweite Streichholz angezündet und hat einen Tisch voller Speisen gesehen. Und es hat sich so angefühlt, als ob sie sich den Magen mit den leckersten Sachen vollgeschlagen hat.“
„Bestimmt Gänsebraten mit Kartoffelknödeln.“ Die hatte es vorhin bei Oma gegeben und es hatte so lecker geschmeckt. „Und Kakao. Und Schokopudding!“, fiel mir ein.
Ein Tat-Tü-Ta-Ta kam immer näher und es wurde so laut, dass ich gar nicht mehr das Pfeifen und Knallen des Feuerwerks hörte, das jetzt am Himmel zerplatzte. Ganz viele rote und orange Lichter breiteten sich am Himmel aus. Für einen Moment war auch die Gasse, in der wir standen, rot erleuchtet. Und ich sah das Gesicht des Mädchens, das vorher im dunklen Schatten gelegen hatte. In dem Licht leuchtete das Mädchen rot und orange.
Sie sah aus, als ob sie schlief. Sie sah glücklich aus.
„Ich weiß, was das Mädchen mit dem letzten Streichholz gesehen hat, Papi.“
„Ja?“
„Sie hat sich gewünscht, dass ihre Mami vom Himmel kommt und sie abholt. Weißt du, von da oben, im Himmel, wo auch meine Mami ist? Ihre Mami kam auf einem Stern vom Himmel geflogen. Der hatte einen rot-orangenem Feuerstreifen, so schnell war der Stern. Und dann hat die Mami das Mädchen mitgenommen, mit zu sich in den Himmel.“
Mein Vater ging vor mir in die Hocke und nahm mein Gesicht in seine kalten Hände. Er lächelte, aber ein paar Tränen kamen aus seinen Augen. „Genau so war es.“
Ein paar Leute kamen in die Gasse und mein Vater richtete sich auf. „Ah, da sind sie endlich.“ Er wischte sich mit dem Ärmel über das Gesicht. Ich hielt ihm mein Taschentuch hin, aber er sah es nicht, sondern drehte sich den Leuten zu.
Ich glättete das zusammengeknüllte Taschentuch und ging schnell zu dem Mädchen. Ich versuchte ganz arg nicht die dreckigen Füße anzuschauen, als ich mich niederkniete. Vorsichtig hob ich die drei Streichhölzer auf und wickelte sie in das Taschentuch ein.
Dann steckte ich die magischen Streichhölzer in meine Jackentasche.

**Autorin des Beitrags ist Felicity Green

Fragefreitag: Was lest ihr in der kalten Jahreszeit besonders gern?

Wir Nornen beschäftigen uns im Dezember mit Märchen, die für uns irgendwie in diese kalte Jahreszeit gehören. Vor allem um und an Weihnachten haben für viele Leserinnen und Leser Märchen einen besonderen Platz. Aber ist das für alle so? Oder gibt es noch andere Bücher oder Genres, die ihr mit der kalten Jahreszeit verbindet? Verratet es uns im #Nornenfragefreitag.

June Is:  Im Dunkeln ist Grusel natürlich viel grusliger. Daher tendiere ich im Winter eher zu Crime/Mystery/Horror.

Britta Redweik: Gern romantischeres, sanfteres. Bücher, die keine epischen Schlachten haben oder nachdenklich machen, sondern was, bei dem man sich einkuscheln und einfach nur eingelullt wohlfühlen kann.

Katherina Ushachov aka Evanesca: Ich selektiere meine Lektüre nicht nach Jahreszeiten :). Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, genieße ich es, online ein paar frische Gruselgeschichten vorzufinden.

Diandra Linnemann: Im Winter dürfen die Geschichten „epischer“ und fantastischer sein, ruhig mit mehr Drama … Es gibt ein paar Bücher, die ich im Winter gerne noch einmal lese, und die meisten von ihnen sind weiter von der „echten“ Welt entfernt als meine übliche Lektüre. Also eher klassische Fantasy und Märchen(adaptionen).

Barbara WeißLeichte Lektüre, wenn der Unistress winkt und ansonsten gerne düstere Geschichten mit Geheimnissen z.B. klassische Spukhäuser-Geschichten oder historische Romane um Familiengeheimnisse auf alten Herrenhäusern.

Deborah B. Stone: Herzerwärmendes!

Katharina Rauh: Dasselbe wie in der warmen Jahreszeit.

Jasmin Engel: Der Herbst und vor allem rund um Halloween ist meine Lieblings-Zeit im Jahr. Ich würde jetzt keinen Roman lesen, der explizit im Frühling oder Sommer spielt, aber spezifischer wähle ich nicht aus.

Laura Kier: Nichts anderes als sonst auch. Das, was mich gerade anspricht. Und da ist es mir egal, welche Jahreszeit wir haben.

Felicity Green: Ich liebe Halloween und schreibe jedes Jahr eine Kurzgeschichte 🙂 Dieses Jahr habe ich drei meiner Geschichten als „Felicity Greens Halloween-Storys“ herausgebracht. Wer gute Gruselkurzgeschichten kennt – mir weiterleiten, die würde ich gerne lesen 🙂

Eleonore Laubenstein: Tatsächlich bevorzuge ich Sachen, die keine Schnee- und Eisszenarien beinhalten, weil mich’s dann immer sofort friert … lieber schöne Sachen mit warmen Strandtagen, dazu eine heiße Tasse Tee, und die Illusion vom Sommerurlaub ist hergestellt ..

Ela Schnittke: Da mache ich eigentlich keinen Unterschied. Ich lese vielleicht etwas mehr, weil sich zu Hause mit einem Buch einkuscheln, wunderbar ist, aber thematisch gibt es da keine großen Unterschiede … vll etwas weniger Horror …

EmmaN: Lieber Märchenhaftes im Winter. Mit Schnee und kaltem Wetter in der Story.

20.12 – Staub (Paula Roose)

109, 110 … 111? Nekrosus schüttelte die Phiole und setzte noch einmal an. Gebannt starrte er auf die Öffnung und ließ sie über seinem Gläschen schweben.
Nichts.
Das konnte nicht sein! Er brauchte 111 Tropfen. »Wenn du einen weniger nimmst, bist du Asche. Also verzähl dich nicht«, hatte Proelia gesagt.
Er hatte sich nicht verzählt. Wütend schmetterte er die Phiole gegen das Gemäuer der Hexenküche. Verdammte Elfenkacke! Um Mitternacht musste er das Akrenkraut aus der Drachenhöhle holen. Kein anderer Bewohner der Burg war klein genug, um sich hineinzuschleichen, und nur darum war er noch am Leben. Aber ohne das Elixier kam er nicht wieder heraus. Alles Kleinsein half nichts gegen den abscheulichen Gestank des Krautes. Da konnte er gleich an der Haustür läuten. Um nicht vom Drachen in eine Fackel verwandelt zu werden, brauchte er das Elixier. Es schützte mit einer Blase vor dem ersten Feuerstoß. Zeit genug, um zu entkommen.
Ohne Elixier kein Akrenkraut. Ohne Akrenkraut war er nutzlos. Nutzlose Wesen verwandelte die Hexe in Staub. Mit Leichtigkeit konnte sie sich einen neuen kleinen Elfen fangen.
Hektisch schwirrte er hin und her, versuchte, in seinem Hirn den einen rettenden Gedanken zu finden, trommelte mit den Händen gegen seine Stirn und fand und fand nichts. So sehr steigerte er sich hinein, dass er zu kreiseln begann, durch die Küche schoss und sich gerade noch fing, bevor er um Haaresbreite ins Herdfeuer stürzte.
Auf dem Küchentisch saßen Dukolius und Laktosus mit verschränkten Armen und schauten ihn entgeistert an.
»Du flatterst herum wie eine besoffene Schmeißfliege«, sagte Dukolius kopfschüttelnd. »Was ist los?«
»Proelia hat mir einen Tropfen zu wenig gegeben.« Hastig wischte er sich eine Träne aus dem Auge. »Heute Nacht ist es mit mir vorbei. Dann werde ich Asche sein – oder Staub.«
»Na, na, na.« Laktosus erhob sich und kam zu ihm herübergeflattert. »Geh zu ihr und bitte sie um einen Tropfen.«
»Ihr sagen, dass sie einen Fehler gemacht hat?«
Laktosus runzelte die Stirn »Na gut. Dann müssen wir dir einen besorgen.«
»Aus ihrem Ratszimmer?«
»Woher sonst?«
»Und wie, bitteschön, willst du das anstellen?« Wie oft hatte Nekrosus versucht, zu fliehen. Doch an Proelia vorbei gab es keinen Weg. Sie sah und hörte alles und der Bann, den sie um die Burg gelegt hatte, war stark – zu stark für einen kleinen Elfen.
»Warten, bis sie rauskommt.«
»Glupschauge ist bei ihr«, warf Dukolius ein.
»Siehst du!« Nekrosus verdrehte die Augen. »Wenn der bei ihr ist, wird sie die halbe Nacht nicht herauskommen.«
Niemand wusste, wer dieses Wesen, das sie Glupschauge nannten, war. Sie vermuteten in ihm eines der bedauernswerten Geschöpfe, die Proelia aus Lust und Laune in ein Irgendwas verwandelte. Sein Kopf war so dünn, dass nur ein Auge in seinem Gesicht Platz hatte. Nach unten wurde sein Körper immer breiter und endete in plateauartigen Füßen, als wäre er ein Turm.
»Umso besser«, fuhr Laktosus fort und rieb sich die Nase. »Wir schleichen uns nacheinander ins Ratszimmer und verstecken uns hinter ihm. Auf Kommando lenken Dukolius und ich sie ab. Sie wird wütend sein, aber wir sind nützlich. In der Zeit kannst du dich zum Regal schleichen und den Tropfen holen.«
Nekrosus schaute seine Freunde hoffnungsvoll an. Die beiden hatten eine äußerst nützliche Eigenschaft. Sie konnten bei Vollmond für genau sieben Sekunden in die Zukunft schauen. Proelia würde sie bestrafen, aber niemals hellsichtige Elfen töten.
»Das würdet ihr für mich tun?«, fragte er mit einem letzten Rest Zweifel.
Die Freunde nickten.

Gemeinsam flatterten sie durch die dunklen Gänge der Burg. Wie immer stand die Tür zum Ratszimmer einen Spalt auf. Ein flackernder Lichtschein fiel auf den Flur. Es hätte einladend sein können, dränge nicht Proelias krächzende Stimme heraus. Die Freunde warfen sich einen Blick zu.
»Und wenn es schief geht?«, flüsterte Nekrosus.
Dukolius antworte nicht und schlüpfte durch den Spalt, dicht gefolgt von Laktosus, der Nekrosus keine Wahl ließ und ihn mit festem Griff hinter sich herzog.
Also gut.
Hinter Glupschauges Rücken fanden sie sich ein. Dieser lauschte Proelias Worten und nickte dabei so eifrig, dass man fürchten musste, sein Auge fiele jeden Augenblick aus dem Kopf und platschte auf den Boden.
Nekrosus hörte sein Herz pochen.
»Ihr wagt es!«
Die Hexenstimme hieb auf ihn ein. Ein Blitz schoss an ihm vorbei, abgefeuert aus Proelias Zauberstab. Er fuhr herum. Geschickt wichen seine Freunde aus. Dafür wurde Glupschauges Pinselhaarschopf versengt. Das Turmwesen fiel erschrocken auf den Rücken und begann wild zu zucken.
»Los!«, zischte Dukolius und flatterte gemeinsam mit Laktosus um Glupschauges Kopf herum, im wilden Tanz Proelias Blitzen ausweichend.
Nekrosus hatte sich zwischen die Füße des Turmwesens geduckt. Oben rechts im Regal sah er die rettende Flasche stehen.
Jetzt!
Todesmutig flog er über den Boden, stieg an Büchern auf, höher und höher, bewegte nur seicht seine Flügel. Er konnte schleichen, verdammt, er konnte schleichen. Und er war klein, nützlich klein.
Nur noch wenige Buchrücken nach rechts, fünf, vier, … Er warf einen Blick zu seinen Freunden. Im Zickzack schossen sie durch den Raum. Drei, zwei …
Ein Schlag traf ihn wie Hammer auf Amboss. Der Blitz schleuderte ihn gegen das Gemäuer. Er spürte den Aufprall kaum, glitt zu Boden, konnte nicht mehr atmen, nicht denken, versank in Schwarz.

Proelias Stimme drang von Ferne an sein Ohr, kam langsam näher, wurde lauter. Sie gab Glupschauge Anweisungen, als wäre nichts geschehen.
Blinzelnd öffnete er die Augen. Oben im Regal, neben der Elixierflasche, erblickte er seine eingefrorenen Freunde. Das war nicht das erste Mal. Spätestens bei Vollmond würde Proelia sie wieder auftauen. Aber sein eigenes Schicksal war nun Staub.
An der Burgmauer suchte er nach Halt, um sich aufzurichten. Doch statt des Gemäuers spürte er …
Nichts?
Sein Herz pochte. Konnte es sein? War dort ein Spalt? Hatte er den einzigen winzigen Riss im Bann gefunden? Jetzt und hier? Zitternd tastete er über die Wand. Kein Zweifel. Da war eine Lücke. Und er war klein genug, um hineinzuschlüpfen. Nützlich klein. Er warf seinen Freunden einen Blick zu und ihm war, als würden sie zwinkern.
Er zwinkerte zurück, drehte sich um und verschwand.

**Autorin des Beitrags ist Paula Roose

Da bleib ich doch lieber bei Märchen!

Typisch Weihnachten

Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, was für in Deutschland lebende Leute typisch Weihnachten ist?

Ich fragte mich das auch erst, als ich mit zwei Amerikanerinnen genau darüber gesprochen habe. Vor ein paar Jahren habe ich für die amerikanische Reisebloggerin Christa Thompson auf ihrem Blog „The Fairy Tale Traveler“ einen Beitrag dazu geschrieben: Christmas Traditions in Germany. Doch dabei vergaß ich eine essentielle Sache zu beschreiben, die mir erst jetzt, Jahre später und nachdem ich den Artikel nochmal gelesen habe, bewusst wurde. Vor allem durch ein Gespräch, dass ich vor ein paar Wochen mit einer in Deutschland lebenden Amerikanerin führte. Sie erzählte, welche filmischen Traditionen ihre Familie hat und da konnte ich mir diese Reaktion nicht verkneifen:

Da bleib ich doch lieber bei Märchen!

Natürlich: Weihnachtszeit ist Märchenzeit. Wie konnte mir das nur entgehen?
Mir, die auf ihrem Blog seit zwei Jahren den Märchensommer veranstaltet und mit Märchen aufgewachsen ist? Wie konnte ich sie vergessen? Die unzähligen Wiederholungen von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“? Frau Holle, die nach guten Helfern sucht? Die Schneekönigin, die mehrfach Kai und Gerda entzweit?  Und, und, und, …

Seit die Reihe „Sechs auf einen Streich“ des ARD und die „Märchenperlen“ des ZDF das erste Mal ausgestrahlt wurde, sind wir jedes Jahr auf die neuen Verfilmungen bekannter, aber auch unbekannter Stoffe gespannt. Es ist immer wieder faszinierend, wie die Geschichten, die man zum Teil (vor allem bei Aschenputtel, Schneewittchen und Rotkäppchen) schon in so vielen Variationen gesehen hat, einen trotzdem immer noch verzaubern können.

Aber warum eigentlich Märchen zu Weihnachten?

Das ist eine sehr gute Frage. Als ich die oben titulierte Bemerkung machte, erwiderte meine Gesprächspartnerin, dass Märchen doch für das ganze Jahr sind und ja, da hat sie recht: Es ist das ganze Jahr über Märchenzeit. Doch aus irgendeinem Grund wird gerade in der Weihnachtszeit verstärkt daran erinnert.

Auf den Weihnachtsmärkten hier oben im Norden, die ich seit meiner Kindheit besuche, gibt es immer auch Schaukästen mit Märchenmotiven oder gar interaktive Aufbauten, die dem jungen und alten Publikum die jeweilige Geschichte erzählen. Für uns ist es zumindest Tradition, auch wenn wir sie alle kennen, jedes Jahr aufs Neue an ihnen vorbeizuschlendern und sie zu erraten.

Aber nicht nur Weihnachtsmärkte, auch Einkaufszentren werben mit der Märchenhaftigkeit von Weihnachten in ihren Fluren.

Wie steht es mit eurem Märchenwissen? Könnt ihr sagen, wer sich hier verbirgt?

Viele der Filme und Bücher, die zur Weihnachtszeit erscheinen, haben ein märchenhaftes Flair. Vor allem das Motiv des bürgerlichen Mädchens (aka Aschenputtel), das ihren Traumprinzen findet, erfreut sich noch immer der größten Beliebtheit. Wie sinnig oder unsinnig diese Art von, verzeiht, Schnulzen sind, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Der Punkt ist, wenn die Tage dunkler werden, die Menschen unter dem Tannenbaum zusammenrücken, die Ruhe und Besinnlichkeit einkehrt, dann wird sich nicht nur vom Christkind oder vom Weihnachtsmann erzählt. Nein, dann wandert man mit Rotkäppchen in den finsteren Wald, lässt die goldene Kugel oder die Spindel in den Brunnen fallen. Man feuert den armen Müllersburschen und seinen Kater an, bangt um die Bremer Stadtmusikanten oder ärgert sich über Hans im Glück – Moment, das mache vermutlich nur ich …
Bezwingt den garstigen Zwerg, der die Heimat von Schneeweißchen und Rosenrot erobern will oder hilft Aschenputtel beim Auflesen der Linsen. Man schüttelt mit Frau Holle die Betten und hofft auf eine weiße Weihnacht, kämpft sich mit Gerda bis zum Palast der Schneekönigin, um Kai zu befreien.

Kurzum: Man taucht ein in die Welt der Märchen, denn Weihnachtszeit ist Märchenzeit.

Eure Anne Zandt

18.12 – Apfelkuchen mit Streuseln (Rabea Blue)

Ein schöner roter Apfel, wunderbar saftig. Da hätte sicherlich nicht nur Schneewittchen Lust gehabt, hineinzubeißen. Wie wir alle wissen stellte sich das bei der jungen Prinzessin als äußerst schlechte Idee heraus.
Eine sehr wichtige Frage aus meiner** Sicht ist: Wie hätte Schneewittchen verhindern können, dass ihr ein Stück im Hals steckenbleibt? Und gäbe es eine Möglichkeit, das magische Gift in dem Apfel zu eliminieren?

Folgende Idee möchte ich euch heute vorstellen:

Meine Theorie ist, dass man den Apfel nur klein schneiden und backen müsste, und schon würde keine Gefahr mehr von ihm ausgehen. Da wir heutzutage von klein auf von unseren Eltern gepredigt bekommen, dass wir nichts von Fremden annehmen sollen, würde ich persönlich einen Apfelkuchen backen, sollte eines Tages eine alte Frau vor meiner Tür stehen und mir einen roten Apfel schenken.

Hier ein passendes
Rezept dazu:

Zutaten Teig:
500 g Mehl
250 ml Milch, lauwarm
75 g Butter
75 g Zucker
1 Pck. Hefe
2 Eier

Zutaten für den Apfelkuchen

Zutaten Streusel:
275 g Mehl
175 g Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 Eigelb

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Der Teig ist bereit

Mit dem Knethaken des Mixers die oberen Zutaten für den Hefeteig zirka 15 bis 20 Minuten gut durchkneten. Danach ungefähr 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, zum Beispiel vor der Heizung.
Während der Teig geht, etwa sieben große Äpfel schälen und in Scheiben schneiden.
Nach dem Gehen mit bemehlten Händen den Teig noch einmal gut durcharbeiten. Wieder 10 Minuten gehen lassen.
In dieser Zeit kann man gut die Streusel vorbereiten. Dazu nimmt man die entsprechenden Zutaten und mengt sie gut mit den Händen durch.
Nach dem Gehen den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech mit einer Rolle ausrollen. Die Apfelstücke in den Teig stecken und gut andrücken. Nun die Streusel mit den Händen auf dem Kuchen verteilen.

Fehlen nur noch die Streusel

Etwa 30 bis 45 Minuten backen beziehungsweise bis die Streusel einen hellen Braunton angenommen haben. Immer mal nachsehen, dass er nicht verbrennt. Bei Bedarf Temperatur senken.
Wer nach der Lektüre von ‚Schneewittchen‘ Äpfeln ganz und gar nicht mehr traut oder sie schlicht und einfach nicht mag, kann nur Streusel auf dem Kuchen verteilen oder einen anderen Belag wählen, wie etwa Pflaumen, Aprikosen, Rhabarber mit Marzipan oder Kirschen.

Gut gebacken?

Viel Spaß beim Ausprobieren – gemeinsam werden wir den vergifteten Äpfeln den Garaus machen. Und lasst euch nicht von Zwergen die Streusel klauen!!

Vorsicht vor den Zwergen!

**Autorin des Beitrags ist Rabea Blue

Märchenhaftes Nornengestöber

Unser Monatsthema im Dezember sind Märchen. Denn wer kennt nicht das Bild des Märchenonkels, der auf dem Schaukelstuhl vorm Kamin sitzt und durch ein Fenster sieht man die weiße Pracht herunter rieseln. Unsere Märchen allerdings haben es in sich – immerhin sind wir auch die Nornen. Also auf zum märchenhaften Nornengestöber.

Autoren Urlaub

Die Emma geht in einem Artikel Märchen-Autorinnen des 19ten Jahrhunderts durch. Lust auf Schauerromantik vom Feinsten? Dann hier entlang.

Märchen sind ja sehr traditionsbewusst. Aber dass es auch Emanzipation im Märchen gibt, zeigt dieser Beitrag.

Unsere Norne Anne Zandt hat auf ihrem Blog nicht nur jedes Jahr einen grandiosen Märchensommer, sondern auch immer wieder tolle Rezensionen. Zum Beispiel die hier von Sabrina Schuhs „Unter schwarzen Federn“.

Das Buch gehört übrigens zur Reihe der Märchenspinnerei, die immer wieder altbekannte Märchen in neuem Gewandt präsentiert.

Auch zur Reihe gehört beispielsweise „Tropfen der Ewigkeit“ unserer Norne Eva-Maria Obermann. Myna Kaltschnee hat sich den Steampunkroman vorgenommen.

Mareike von Crow and Kraken hat auf ihrem Blog eine spannende Liste zum Thema Märchen zusammengestellt.

Ganz frisch erschienen ist „Hexensold“ aus der Feder von Nora Bendzko, die Märchen gerne neu interpretiert. Auf ihrem Blog findet ihr ein leckeres Rezept für Hexensold-Punsch und eine Leseprobe.

Noch mehr Lust auf märchenhafte Leckereien? Bei Kochbuchsüchtig gibt es einen Buchtipp zum Märchen-Backbuch.

Natürlich empfehlen wir hier auch unseren märchenhaften Adventskalender. Eigenen Märchen, Rezepte, Gedichte und allerlei, was mit Märchen zu tun hat, gibt es da. Einfach in Ruhe durchklicken und genießen. Da kann der Märchenonkel sein staubiges Buch wieder einpacken.