Nornengestöber back to the roots

Die erste Nornenstöberrunde im neuen Jahr führt uns zum Kern des Nornennetzwerks. Fantastik, Frauen im Literaturbetrieb und allerlei Lesestoff.

Nicht nur in der Literatur, in fast allen Medien sind Frauen unterrepräsentiert. Das verzerrt die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Tatsächlich gilt dieser Fakt für viele Gruppen, die nicht weiß, cis oder/und Männlich sind. Zur Situation der Frauen empfehlen wir die Studie Frauen zählen und diesen Beitrag vom Deutschlandfunk.

Dass Frauen im Literaturbetrieb benachteiligt sind, hat der NDR erst wieder festgestellt. Solange das so ist, wird das Nornennetzwerk sich im Bereich der Fantastik für Autorinnen einsetzen.

Warum ist das nochmal so wichtig? Repräsentation macht einen Unterschied. Die Vielfalt unserer Welt muss auch in Literatur und Co. deutlich werden. Lest hier nach oder schaut euch dazu dieses Video an.

Falls ihr nicht nur mehr Frauen auf der Leseliste wollt, sondern auch mehr Women of Color: schaut doch mal hier rein und stöbert.

Viv Albertine schrieb in der Süddeutschen einen tollen Artikel dazu, dass sie es satt hat, als Frau nur als minderwertiger Mensch angesehen zu werden.

Dass Feministin zu sein kein lustiges Spiel ist, schreibt Mareike auf Feminismus oder Schlägerei. Wir können bestätigen, dass auch der Einsatz für Frauen in der Fantastik sich manchmal anfühlt wie der Kampf gegen Windmühlen. Doch es gibt auch großartige Erfolge.

Zum Beispiel die tolle Nachricht, dass vier unserer Nornen beim Indie-Seraph nominiert sind. Herzlichen Glückwunsch ihr Lieben und viel Glück.

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