NornenFreitag: Auf welche Art und Weise bildest du dich als Autor:in handwerklich fort? Wie kann man sein Schreiben verbessern?

Erzählt von euren Tipps und Methoden im #NornenFreitag, in den Kommentaren oder bei der Challenge auf Instagram.

Goldene Schreibfeder, die eine Reihe Sterne hinter sich her zieht

Jol Rosenberg: Ich treffe mich regelmäßig virtuell oder live mit anderen Schreibenden und tausche mich über Texte aus. Dabei lese ich auch deren Texte und überlege, was mich warum daran stört und wie man es verbessern kann.

Juliane Schiesel: Ich lese immer wieder in Schreibratgebern, treffe mich wöchentlich mit Kolleginnen und wir tauschen uns über Gelerntes aus. Außerdem gibt es einige Newsletter von Autorinnen, die ich sehr gerne lese und die mich immer wieder fordern und fördern, in dem sie Übungen anbieten.

Claudi Feldhaus: Ich lebe nach dem Motto: Behalte die Konkurrenz im Auge! Damit meine ich nicht nur, dass ich lese, was ich selbst gerne schreibe, auch tausche ich mich mit meinen Kolleginnen aus oder frage nach, wenn ich ein Problem habe, wie sie es lösen würden. Ich lese viele Romane, wenn ich selbst nicht schreibe und versuche, dabei für mich zu extrahieren, was genau mir an dem Text gefällt. Schreibratgeber zu lesen, habe ich mir fast komplett abgewöhnt – sie sind oft zu diktatorisch und pochen auf Stile, die gerade ‚in‘ sind. Aber die Vorlieben der Lesenden ändern sich andauernd, und nur weil heute geraten wird, minimalistisch zu schreiben, heißt das nicht, dass ein Buch, das Beschreibungen, Easter-eggs und interessante Nebenhandlungen enthält, in wenigen Jahren der totale Hit wird.

Saskia Dreßler: Ich lerne durch testlesen, das eigene Schreiben und die Kommentare, die ich dafür bekomme, und natürlich durch Lesen und konsumieren von anderen Medien. Durch die Analyse von anderen Geschichten kann man wahnsinnig viel lernen. Natürlich ist der Austausch mit anderen Autor:innen auch ein wichtiger Bestandteil und gerade beim Litcamp oder anderen ähnlichen Veranstaltungen hat sich mein Blickwinkel sehr erweitert.

Jasmin Engel: Zum einen lese ich relativ viel in den Genres, in denen ich selbst schreibe, gelegentlich auch Schreibratgeber. Zum anderen merke ich, dass man sich durch ein gutes Lektorat handwerklich und stilistisch verbessert.

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