NornenFreitag: Wie, glaubst du, werden sich Buchveranstaltungen nach der Pandemie verändern? Welche Verbesserungen wünschst du dir?

Denkst du, es wird alles zum Alten zurückkehren oder werden sich hybride Angebote durchsetzen? Was sollte man beibehalten, worauf kann man gut verzichten? Teil uns deine Meinung mit im #NornenFreitag.

Goldene Schreibfeder, die eine Reihe Sterne hinter sich her zieht

Juliane Schiesel: Ich würde mir wünschen, dass die Abstandsregeln sich durchsetzen oder erhalten bleiben. Dieses eng and eng stehen mit fremden Menschen war noch nie meins. Ansonsten denke ich, dass es stärkere Hygienekonzepte geben könnte, aber ich vermute auch, dass alles, an was wir uns gehalten haben, schnell vergessen ist, wenn die Messen wieder laufen.

Jasmin Engel: Ich weiß, es wird mal ein „nach der Pandemie“ geben, aber im Moment kann ich es mir kaum noch vorstellen. Wenn es nach mir ginge, sollte auf Buchveranstaltungen auch in Zukunft mehr als früher auf Hygiene geachtet werden. Und ich möchte mehr Indie-Verlage- und Autor*innen dort sehen.

Diandra Linnemann: Ich denke, dass in zwei oder drei Jahren alles wieder „wie vorher“ ist – auch wenn ich mir Dinge wie „weniger Gedränge“ oder „mehr Platz“ (und folglich auch „weniger Lärm“) wünschen würde, denn spätestens am dritten Tag bin ich eigentlich immer auf und vorbei.

Elenor Avelle: Schon jetzt drängen die Meisten darauf das Gewohnte zurückzuholen, auch wenn die Pandemie viele Möglichkeiten aufgezeigt hat, dass wir Dinge anders machen könnten und dabei sogar dazu gewinnen. Ich würde mir wünschen, dass wir es schaffen, die Umwelt weniger zu belasten und ökologischer zu arbeiten. Gerade die Mengen an Müll, die auf Messen zusammenkommen, könnten reduziert werden, auf abbaubare Stoffe umstellen.

Anne Zandt: Ich befürchte, es wird ganz viel zurück zu dem gehen, wie es vorher war. Nahezu alle online Angebote, die es Menschen, die sonst nicht auf Messen gehen können, ermöglicht haben teilzunehmen, werden wieder eingestampft, weil „braucht man ja nicht“ mehr … Ich würde mir wünschen, wenn es sie weiterhin gibt, aber ich glaube nicht daran.

Claudi Feldhaus: Das Masketragen ist salonfähiger und wird künftig sicher bei einigen Leuten bleiben. Ich z.B. habe vor, zur Grippesaison und in vollen Öffis weiterhin Maske zu tragen – farblich kombiniert zu meinem Outfit!

Saskia Dreßler: Ich würde mir mehr Abstandsregeln wünschen, damit wir auch bei Messen nicht so aufeinandersitzen. Das hat mir sehr gut gefallen. Außerdem glaube ich, dass ich Hybride Formate (also online und offline) durchsetzen werden. Das bietet viel mehr Möglichkeiten.

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