Fragefreitag: Über welchen Distributor veröffentlicht ihr? Warum?

Vor einer Veröffentlichung im Selfpublishing steht man nicht selten vor der Frage, welchen Distributor soll man nehmen? Die Auswahl ist reichlich, jeder hat ganz eigene Vor- und Nachteile. Welche haben für euch am Ende überwogen? Für welchen habt ihr euch warum entschieden? Verratet es uns im #Nornenfragefreitag.

Elenore Avelle:  Bei BoD. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass ich dankbar bin, über BoD alles unter einen Hut zu bekommen.

Ela Bellcut: Ich werde bei 26 veröffentlichen. Dies ist eine Tochterfirma von BodD, aber etwas günstiger und gefühlt – nicht so überlaufen und bekannt als Selfpublishingdistributor. Twentysixverlag klingt einfach super 😀

Britta Redweik: Ich hab bisher Bookrix und epubli ausprobiert. Letzteres hat mir nach der Druckkontrolle noch den Buchsatz zerschossen und ersteres macht unschön das eigene Logo aufs Cover – und das Cover hat ein unmögliches Format, das bei E-Readern völlig verzerrt angezeigt wird. Daher … seh ich da eher Nachteile und such mir einen neuen Distributor.

Katherina Ushachov aka Evanesca: Derzeit laufen bei mir selbstveröffentlichte eBooks über Neobooks. Für mich sind die Konditionen fein und ich komme so wirklich in alle denkbaren Shops rein, Amazon bediene ich selbst. Print lief bisher direkt über Amazon, aber da bin ich gerade dabei, etwas zu ändern. Es ist zwar ein Distributor favorisiert, aber ich muss schauen, ob es ihn nach der KNV-Insolvenz überhaupt noch gibt, daher warte ich gerade ab.

Diandra Linnemann: Zuletzt habe ich BoD probiert, aber so richtig warmgeworden bin ich damit nicht. Vielleicht muss ich mal ein komplettes BoD-Projekt versuchen, um mich richtig einzufuchsen.

Laura Kier: KDP, Tolino und Bookrix, dazu eine eigene Auflage mit Bestellbarkeit über die IBU. Bei BoD liegt nur eine Anthologie (bessere Verfügbarkeit für die Buchhandlungen), aber bei BoD missfällt mir die Exklusivität und die vielen Rechte, die sie einfordern. KDP, Tolino und Bookrix sind nicht exklusiv, wodurch ich eigene Auflagen für Messen und Lesungen drucken kann, wodurch die Marge steigt (mehr Geld für Lektorate und co.).

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