Fragefreitag: Worum ging es in dem ersten Werk, das du geschrieben hast?

Jeder von uns hat irgendwo angefangen. Mit einer Geschichte, die man unbedingt erzählen wollte, einer Story, die einem plötzlich in den Sinn kam oder vielleicht gab es schon einen Plan. (Schulaufsätze etc. außen vor gelassen.) Erzählt uns von eurer ersten Geschichte im #Nornenfragefreitag

Autoren Urlaub

Katharina Rauh: Mein erstes Werk habe ich mit sieben geschrieben. Es ging um Wickie aus “Wickie und die starken Männer” und die Dinosaurier aus “Ein Land vor unserer Zeit”, die kein Wasser mehr hatten. Außerdem eine ominöse Karin, die zusammen mit ihrem Pony Brot und Marmelade verkauft hat. Es gab auch eine große Schlacht, die ich sehr detailiert mit “Der Kampf hatte einen Anfang, einen großen Mittelteil und einen Schluss” beschrieben hatte. Wer gewonnen hat, ist bis heute unklar, aber irgendjemand konnte Kung Fu.

Diandra: Es ging um Arminius, den Cherusker, und seine Thusnelda. Nach vielen, vielen, vielen schlechten Anläufen ist da auch ein Buch draus geworden. Die erste Idee dazu hatte ich in der Grundschule.

Elenor Avelle: Meine erste Geschichte, an die ich mich erinnere, war zu einem Teddybären, der nach der Reichspogromnacht auf der Straße lag. Wir haben zu der Zeit in der Grundschule ein Buch über zwei Mädchen gelesen, die durch den Holocaust getrennt wurden. Das jüdische Mädchen hat ihren Teddy verloren, als sie weggebracht wurden. Ihre Freundin hat es vom Fenster aus gesehen, den Bären aber nicht mehr gefunden. Das Schicksal hat mich beschäftigt und über den Teddybären habe ich versucht, meine Gefühle zu ordnen, denke ich.

Ela Bellcut: Mein erstes Projekt ist auch meine erste Veröffentlichung: “Aderunita – das Seelenband”. Heute ist es Contemporary Fantasy / Romantasy, damals jedoch war es High Fantasy / Dystopie. Die Handlung spielte nach einem Atomkrieg, und die Insel, die es auch noch jetzt gibt, war die einzige Insel mit Überlebenden. 😀

Helene Persak: Mein erstes Werk habe ich noch vor meinem zwölften Geburtstag geschrieben. Leider ging es vorloren, wobei ein Buch über ein Haus der 1.000 Zimmer wohl heute nicht mehr mein Geschmack wäre.

Britta Redweik: Das erste Projekt, woran ich mich inhaltlich erinnern kann, ging um einen Elfenjungen, der die Elfenschule unnötig fand. Das war aber schon in der 5. Klasse. Schon in der ersten habe ich angefangen, Kurzgeschichten für die Klasse zu schreiben (weil meine Schwestern mir schon früh Lesen und Schreiben beigebracht haben und die Lehrer mich daher beschäftigen mussten, während sie das den anderen Kids beibrachten.)

Laura Kier: Das erste … Uff. Ähm, eine wilde Mischung aus Xena & Herkules, Star Trek und die Nebel von Avalon – wobei nein. Eigentlich war mein erstes längeres Projekt in der 5. Klasse und da habe ich über eine Maus und drei Bären geschrieben, die ein Haus erben.

Jasmin Engel: In meiner ersten richtigen Kurzgeschichte, die ich auch überarbeitet habe, ging es um eine andere, fremdartige Welt, wie meistens in meinen Geschichten und Romanen. Diese Welt ging etwas in die Richtung von Atlantis.

BlueSiren: Ganz früher, so in der 1. und 2. Klasse habe ich mit Freundinnen Kurzgeschichten geschrieben, die ungefähr ein bis zwei Seiten lang waren. Es ging meistens um Schülerinnen, die Geheimnissen auf den Grund gehen. Ich erinnere mich an eine, bei der ein Mädchen einem vermeintlichen Spuk untersuchten. Es stellte sich heraus, das ein entflohener Papagei am Dachboden jaulte und stöhnte und kratzte, weil er nicht mehr durch das Fenster herauskam. Sie war sehr schlecht, aber mit Glitzergelstiften und viel Liebe geschrieben.

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