NornenFreitag: Hast du schon mal eine Onlinelesung gehalten? Wie war es?

Berichtet von euren Erfahrungen und tauscht euch aus im #NornenFreitag!

Goldene Schreibfeder, die eine Reihe Sterne hinter sich her zieht

Odine Raven: Ab und zu mache ich das ganz gerne. Einmal hat wohl jemand übers Handy mitgehört und den Lautsprecher angehabt. Da hat dann ein ganzes Wartezimmer voller Leute zugehört und mich anschließend mit Fragen bombardiert! Das war lustig. Allerdings suche ich noch das geeignete Medium für mich. Twitch mag ich nämlich überhaupt nicht.

Diandra Linnemann: Ich habe schon vor der Kamera gelesen, aber ich erinnere mich gerade nicht, ob da eine Live-Veranstaltung bei war. Gehört auf jeden Fall zu den Dingen, die ich eigentlich öfter machen wollen sollte.

Elenor Avelle: Onlinelesungen nehmen einiges der Anspannung, die live entsteht. Die Gesichter der Zuhörer:innen verunsichern durchaus. Das kann online nicht passieren. Ich finde solche Veranstaltungen angenehm, auch wenn der Plausch danach fehlt.

Jol Rosenberg: Nein, noch nie. Sobald jemand eine Kamera auf mich richtet, werde ich steif wie ein Brett. Das will niemand sehen.

Juliane Schiesel: Tatsächlich sogar recht oft, denn durch Insta-Live z.B. ist die Sache mit der Onlinelesung wirklich einfach geworden. Das erste Mal wäre ich fast vor Aufregung gestorben, aber von mal zu mal wird es einfacher. Rede ich mir jedenfalls ein.

Anne Zandt: Wie auch bei Live-Lesungen bin ich vorher unglaublich aufgeregt, besonders, da ich dann nur oder höchstens die Gesichter der anderen Lesenden sehen kann. Der Chat gibt eventuell ein bisschen Reaktion, aber diese erst im Nachhinein zu lesen ist irgendwie seltsam. Texte einzulesen ohne Publikum für Lesungsvideo ist für mich ganz schrecklich und ich bin dankbar für alle, die sich erbarmen einfach im Sprachchat zu sitzen während ich mit der Aufnahme kämpfe.

Saskia Dreßler: Dieses Jahr habe ich sogar mehrere online Lesungen – meistens auf Twitch – gehalten und ich muss sagen, dass ich nicht so aufgeregt war wie bei meiner einzigen Live-Lesung. Mir fällt es leichter zu lesen, wenn ich mein Publikum nicht direkt sehe, aber natürlich sind die direkten Reaktionen des Publikums unersetzbar.

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