Autorinnenvorstellung: Stella Delaney

Auch Stella Delaney begann ihre Autorinnenkarriere als eifrige Leserin und wurde dabei von ganz unterschiedlichen Büchern beeinflusst und geprägt. In ihrer Kindheit waren es vor allem die heiss geliebten Pixi-Bücher, später dann Werke wie Scott Heims „Mysterious Skin“, Mary Shelleys „Frankenstein“, Edgar Allan Poes Kurzgeschichten oder Alma Katsus „Hunger“.
„The Long Walk“ („Todesmarsch“) von Stephen King und vor allem „Handmaid’s Tale“ („Die Geschichte der Magd“) von Margaret Atwood begründeten dabei Stellas tiefe Liebe zur Dystopie, der sie auch als Autorin treu geblieben ist. Außerdem schreibt sie Fantasy, Mystery, Suspense und Krimi, meist kombiniert mit (Queer) Romance Elementen. 

Die Frage, welcher ihrer Figuren sie gerne ähnlich wäre, ist für Stella nicht einfach zu beantworten, da die Charaktere in ihren Geschichten oft sehr ambivalent sind und neben erstrebenswerten, faszinierenden Eigenschaften auch weniger gute, belastende oder sogar verstörende Züge aufweisen. 
So hat Jaden, der Protagonist eines geplanten Dystopie-Projekts, eine sehr komplexe und unberechenbare Persönlichkeit (für diejenigen, denen der Begriff ‚Alignment System‘ etwas sagt: chaotic neutral– und wie!), die auf andere Figuren unglaublich interessant und anziehend wirkt, sie aber auch in den Wahnsinn treiben kann. Trotzdem (oder gerade deshalb?) hätte Stella gerne etwas von Jadens Charisma und seiner Unabhängigkeit.  

Zitat Stella Delaney:

Müsste ich in einem Wort zusammenfassen, was mir Schreiben bedeutet, so wäre dieses Wort Grenzenlosigkeit. Und gerade Phantastik-Schreiben bietet mir neben fast grenzenloser Freiheit auch die Möglichkeit, die Leser gleich doppelt in Erstaunen zu versetzen. Erstens, weil sie eine neue, andere Welt entdecken können, und zweitens, weil sie nach einer Weile merken, dass diese Welt ihrer eigenen ähnlicher ist als zunächst angenommen. Das bringt die Leser dann auch effektiver zum Nachdenken als ein erhobener Zeigefinger.


Mehr über die Autorin:

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Veröffentlichungen:

Staub und Regenbogensplitter

Das Leuchten am Rande des Abgrunds

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